Abfindungsanspruch berechnen

Wie kann ich einen Abfindungsanspruch berechnen?

Der echte Abfindungsanspruch ist sehr selten Er kommt in zwei Varianten vor:

1. Die Abfindung nach § 1a KSchG

Die Berechnung des Abfindungsanspruchs gem. § 1a Kündigungsschutzgesetz ist verhältnismäßig einfach. Hierzu gibt es einmal die „übliche“ Berechnungsformel für die Regelabfindung, bei der ein halbes Bruttomonatsentgelt pro Jahr der Beschäftigung.

Voraussetzung für die Anwendung ist, dass der Arbeitgeber in der Kündigung die Abfindung für den Fall des Verzichts auf die Kündigungsschutzklage durch den Arbeitnehmer zusagt.

2. Die Abfindung nach §§ 9, 10 KSchG

Der echte Abfindungsanspruch nach §§ 9, 10 KSchG funktioniert anders. Hier stellt das Gericht im Rahmen einer Kündigungsschutzklage auf Antrag des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers das Ende des Arbeitsverhältnisses fest und setzt die Abfindung fest. Dies ist aber die absolute Ausnahme!

Denn der Auflösungsantrag ist nur finden seltensten Fällen begründet. Denn es müssen nach der eigentlichen Kündigung Gründe eintreten, die das Fortsetzen des Arbeitsverhältnisses unzumutbar machen. Und das sehen die Richter an den Arbeitsgerichten praktisch nie so.

Die ausnähme bilden ECHTE leitende Angestellte. Das sind z.B. Einzelprokuristen und Personalleiter, die selbständig (ohne weitere Unterschrift) einstellen und entlassen dürfen. Bei diesen leitenden Angestellten genügt der Antrag des Arbeitgebers im Kündigungsschutzverfahren und das Arbeitsverhältnis wird beendet und das Arbeitsgericht setzt die Abfindung fest. Diese kann im Regelfall bis zu einem Jahresgehalt betragen.


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Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


Auch interessant: Umkleidezeit gleich Arbeitszeit – oder nicht?

Das An- und Ablegen weißer Dienstkleidung eines Krankenpflegers ist keine Arbeitszeit, die vergütet werden muss – auch dann nicht, wenn die Arbeitskleidung durch eine Dienstvereinbarung vorgeschrieben wird. Entscheidend ist, ob das Umkleiden auch zu Hause möglich wäre, so das Landesarbeitsgericht Niedersachsen.

Umkleidezeiten für Klinikmitarbeiter sind nicht automatisch Arbeitszeiten

Und ewig währt der Streit um Umkleidezeiten. Im vorliegenden Fall ging es um die Frage, ob das Klinikpersonal einen Anspruch auf bezahlte Umkleidezeiten hat. Dieser Anspruch besteht nur in Ausnahmefällen, so hat es das Landesarbeitsgericht erneut klargestellt. Geklagt hatte ein Krankenpfleger und Betriebsratsmitglied einer Klinik, bei der rund 300 Pflegekräfte beschäftigt sind. Der Kläger forderte von der Klinik Vergütung für die Zeiten, die er zum An- und Ablegen seiner weißen Dienstkleidung benötigt. Die Pfleger-Kleidung war durch die „Dienstvereinbarung über das Tragen von Dienst- und Schutzkleidung im Kreiskrankenhaus“ vorgeschrieben. Jeder Beschäftigte war hiernach verpflichtet, während des Dienstes die entsprechende Dienstkleidung zu tragen. Weiterlesen


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