Kündigung wegen 6 Monate alter Videoaufnahmen

Eine Aktuelle Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts bringt mehr Klarheit in die Frage der Nutzung von Daten aus Kameraüberwachung: Hier der Wortlaut der Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts: Pressemitteilung Nr. 40/18 Offene Videoüberwachung – Verwertungsverbot Die Speicherung von Bildsequenzen aus einer rechtmäßigen offenen Videoüberwachung, die vorsätzliche Handlungen eines Arbeitnehmers zulasten des Eigentums des Arbeitgebers zeigen, wird nicht durch bloßen Zeitablauf unverhältnismäßig, solange die Ahndung …

Neues Urteil: Lockerung bei Videoüberwachung

Das Bundesarbeitsgericht hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass Arbeitgeber monatelang gespeicherte Videoaufnahmen nutzen dürfen, um Mitarbeitern eine fristlose Kündigung auszusprechen. Videoüberwachung in einem Ladengeschäft Im konkreten Fall ging es um ein Tabak- und Zeitschriftengeschäft in Nordrhein- Westfalen, in dem eine Überwachungskamera offen im Laden hing, um vor Dieben zu schützen. Eigentlich. Denn im konkreten Fall nutzte der Besitzer die …

Weiterleitung von beruflichen Mails auf den Privataccount

Viele Arbeitnehmer leiten ihre beruflichen Mails auf ihre privaten Mailaccounts weiter. Denn oft ist es so einfacher wichtige Mails im Auge zu behalten. Doch das Weiterleiten der beruflichen Mails auf den eigenen Privataccount kann durchaus rechtliche Konsequenzen haben. Das zeigt das Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg. Fristlose Kündigung Im konkreten Fall hatte ein leitender Angestellter eines Unternehmens seine beruflichen E-Mails mit Informationen …

Browserverlauf im Dienstrechner – Was darf der Chef?

Grundsätzlich darf der Arbeitgeber die Dienstrechner in seinem Betrieb auswerten – und bei Verstößen arbeitsrechtliche Konsequenzen ziehen und bei schwerwiegenden Verstößen oder im Wiederholungsfall sogar eine Kündigung aussprechen. Einschränkungen können sich insbesondere aus Betriebsvereinbarungen zum Datenschutz ergeben. Wer mit dem Firmenrechner während der Arbeitszeit privat surft, muss grds. mit einer Kündigung rechnen. Und der Grund ist ganz einfach: Privates Surfen …

Der gläserne Bewerber

Immer wieder hören Bewerber im Bewerbungsgespräch unzulässige Fragen. Schließlich will der Arbeitgeber so viel, wie möglich über den Bewerber in Erfahrung bringen. Doch dabei sind dem Arbeitgeber strikte Grenzen gesetzt, die im Notfall auch mit Bußgeldern durchgesetzt werden. Vorsicht bei Online-Bewerbungen Problematisch kann es vor allem dann werden, wenn sich die Bewerber über eine Online-Bewerbungsmaske bewerben. Denn grundsätzlich darf der …

Falsche Angabe von Arbeitszeiten: Kündigung rechtmäßig

Eine fristlose Kündigung ist dann gerechtfertigt, wenn ein Außendienstmitarbeiter Kundenbesuche vorsätzlich unrichtig dokumentiert. Dies entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem kürzlich veröffentlichten Urteil. Hat der Arbeitgeber keine Kontrollmöglichkeit, müssen Arbeitnehmer ihre Arbeitszeiten selbst dokumentieren. Hiervon häufig betroffen sind beispielsweise Außendienstmitarbeiter. Diese müssen regelmäßig Kunden aufsuchen, um sie von den zu vertreibenden Produkten zu überzeugen. Werden diese Kundenbesuche in erheblichem Umfang …

Arbeitsrecht in Frankreich – Keine Mails mehr nach Feierabend?

Ein Feierabend ohne Mails und Anrufe vom Chef: für Frankreichs Angestellte sollte dieser Traum mit einem neuen Arbeitsgesetz wahr werden. Doch viel ist nicht übrig geblieben von der sogenannten Feierabendregel. Frankreich, das Land der 35-Stunden-Woche und der langen Ferien, wollte es ab Januar 2017 gesetzlich verbieten lassen, dass nach Dienstschluss oder am Wochenende berufliche E-Mails versendet werden. So oder so …

Internetüberwachung – Vorsicht, der Chef könnte mit surfen

Jeder Internetbesuch hinterlässt Spuren – das wissen wir. Was Viele jedoch nicht wissen: auch der Vorgesetzte kann diese Spuren lesen. Viele Chefs bekommen ihre Mitarbeiter immer seltener zu Gesicht, da sie vom Home Office oder generell viel von unterwegs arbeiten. Und gerade die kleinen technischen Helferlein, wie beispielsweise das Smartphone oder das Tablet, die die Arbeit so ungemein erleichtern, können …

Bundesarbeitsgericht – Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats beim Facebook-Auftritt des Arbeitgebers

Darf der Betriebsrat beim Facebook-Auftritt des Arbeitgebers mitbestimmen? Mit dieser Frage hat sich das Bundesarbeitsgericht jüngst beschäftigt und eine für Fachleute nicht ganz überraschende Entscheidung gefällt. Hier der Originaltext: Pressemitteilung Nr. 64/16 Mitbestimmung des Betriebsrats beim Facebook-Auftritt des Arbeitgebers Ermöglicht der Arbeitgeber auf seiner Facebook-Seite für andere Facebook-Nutzer die Veröffentlichung von sogenannten Besucher-Beiträgen (Postings), die sich nach ihrem Inhalt auf …

Arbeitnehmerdatenschutz – Vorsicht der Chef könnte mit surfen

Wer derzeit die aktuellen Medien verfolgt, liest z.B., dassumfassende Benutzerdaten sogar über Browsererweiterungen abgegriffen werden, die angeblich dem Datenschutz dienen sollen. Jeder Internetbesuch hinterlässt Spuren – das wissen wir. Was Viele jedoch nicht wissen: auch der Vorgesetzte kann diese Spuren lesen. Viele Chefs bekommen ihre Mitarbeiter immer seltener zu Gesicht, da sie vom Home Office oder generell viel von unterwegs …