Besitzstandszulage im Arbeitsrecht: Alles was Sie wissen müssen.
Eine Besitzstandszulage ist eine Zulage, die gezahlt wird, um Einkommensverluste auszugleichen, wenn das Gehalt aufgrund von Änderungen sinken würde. Sie sichert erworbenen Besitzstand. Besitzstandszulagen entstehen typischerweise bei Tarifwechsel, Umgruppierungen oder Betriebsübergängen. Sie garantieren, dass Arbeitnehmer nicht weniger verdienen als vor der Änderung. Besitzstandszulagen können statisch (fester Betrag) oder dynamisch (wachsend mit allgemeinen Erhöhungen) sein. Oft werden sie nach einigen Jahren abgeschmolzen. Besitzstandszulagen sind individuell und gehen nicht auf neue Arbeitnehmer über. Sie sind Bestandteil des Arbeitsvertrags.
Grundsätzlich sind Besitzstandszulagen bei Umstrukturierungen oder Tarifänderungen üblich. Sie erleichtern Akzeptanz von Veränderungen. Besitzstandszulagen sind sozialverträglich. Sie federn Härten ab. Sie sind Ausdruck der Fürsorgepflicht. Besitzstandszulagen können aber auch hohe Kosten verursachen. Sie müssen sorgfältig verhandelt werden. Besitzstandszulagen sind wichtig für soziale Stabilität in Transformationsprozessen. Sie sind Instrument des Interessenausgleichs. Besitzstandszulagen schaffen Vertrauen.
