Spezialisierung

Wer geht mit Zahnschmerzen zum Hautarzt? – Niemand. Warum sollte man also mit einer Kündigung zu einem Erbrechtler oder Allgemeinanwalt gehen? Kündigung, Abmahnung oder Aufhebungsvertrag gehört auf den Schreibtisch des Arbeitsrechtlers.

Wer sich spezialisiert baut mehr Erfahrung auf

Beim Sport ist es in der Regel so, dass man immer besser wird, je mehr man übt. Bei der Anwalterei ist das auch so. Wer sich spezialisiert und diese Spezialisierung konsequent verfolgt, wird zwangsläufig mehr Erfahrung aufbauen, als ein Rechtsanwalt, der Spezialist für alle Rechtsgebiete ist. Ein Rechtsanwalt, der einmal im Jahr eine Kündigungsschutzklage bearbeitet ist wie ein Chirurg, der einmal im Jahr einen Blinddarm entfernt.

Immer wieder sieht man auf Internetseiten von Kollegen, dass sie unendlich viele Rechtsgebiete bearbeiten und das auch sehr qualifiziert. Uns kommen da immer Zweifel, ob das geht. Aber wahrscheinlich sind wir einfach nicht intelligent genug. Die Bundesrechtsanwaltskammer hat bei drei Fachanwaltschaften die Grenze gesetzt und ist von vielen hochspezialisierten Fachanwälten dafür sehr angegriffen worden. Unter Spezialisten herrscht nämlich die Einschätzung vor, dass man wohl ein, ggf. zwei, keinesfalls aber mehr als drei Rechtsgebiete seriös und in hoher Qualität anwaltlich bearbeiten kann.


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Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


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Das Smartphone vom Schreibtisch verschwunden, das Portemonnaie plötzlich nicht mehr in der Handtasche – Diebstahl am Arbeitsplatz kommt häufiger vor als manch einer vermutet. Doch nur weil die eigenen Wertsachen im Büro verschwunden sind, haftet der Chef noch lange nicht.

Den Arbeitgeber trifft die sogenannte Fürsorgepflicht auch dahingehend, dass er dafür sorgen muss, dass das mitgebrachte Eigentum sicher verwahrt werden kann. Dafür sollten zum Beispiel abschließbare Spinde oder Rollcontainer zur Verfügung gestellt werden. Haben die Mitarbeiter aber keine Möglichkeit, ihre Habseligkeiten sicher zu verschließen, haftet der Arbeitgeber unter Umständen voll. Schließlich kann er in solchen Fällen für den Diebstahl mitverantwortlich gemacht werden.

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