Beweislastumkehr im Arbeitsrecht: Alles was Sie wissen müssen.

Beweislastumkehr ist die Verlagerung der Beweislast auf die andere Partei entgegen dem allgemeinen Grundsatz. Sie erfolgt durch Gesetz oder Rechtsprechung. Wichtigster Fall im Arbeitsrecht ist Diskriminierung nach AGG: Arbeitnehmer muss Indizien für Diskriminierung vorbringen, dann muss Arbeitgeber beweisen, dass keine Benachteiligung vorlag. Auch bei Betriebsratsanhörung vor Kündigung gilt Beweislastumkehr – Arbeitgeber muss ordnungsgemäße Anhörung beweisen. Beweislastumkehr schützt schwächere Partei. Sie erleichtert Rechtsdurchsetzung. Beweislastumkehr ist Ausnahme. Sie muss gesetzlich oder richterlich begründet sein. Die Beweislastumkehr isst z.B. bei Diskriminierung praktisch relevant. Arbeitgeber müssen Transparenz schaffen. Beweislastumkehr ist prozessuales Instrument. Sie korrigiert Machtungleichgewichte. Beweislastumkehr erleichtert Klagen. Sie ist Arbeitnehmerschutz. Beweislastumkehr ist bedeutsam. Sie kann Prozesse entscheiden. Beweislastumkehr ist Ausdruck von sozialem Ausgleich im Prozessrecht.