Anwalt für Arbeitsrecht für die Luftfahrt

Wir kennen uns bei den Airlines aus.

Die Luftfahrt kennt ein sehr eigenes Arbeitsrecht. Vieles von dem, was dort Alltag ist, erschließt sich außenstehenden selten. Der Blick hinter den Vorhang lohnt sich aber und wir haben ihn wiederholt getan.

Für uns sind Off-Tage ebenso wenig ein Fremdwort, wie Stationierung und Proceeding bzw. Deadhead oder Shuttles.

Die Arbeitsverhältnisse insbesondere in den großen Konzernen wie Lufthansa und Air Berlin, aber auch bei den kleineren Airlines sind geprägt von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen und anderen kollektivrechtlichen Regelungen.

Anwalt für Arbeitsrecht für die Luftfahrt/ Bild: RA Axel Pöppel

So ist z.B. der Lufthansakonzern mit einem sehr weitegehenden Regelungswerk ausgestattet.

Seinerzeit – vor der Insolvenz – gab es bei Air Berlin z.B. die Besonderheit, dass es eine ernsthafte Anzahl an Piloten gab, die eine längere Betriebszugehörigkeit haben, als Air Berlin alt war. Dies hatte seinen Grund in der Übernahme der sehr viel älteren Fluggesellschaft LTU. Für die „echten“ Air Berlin Piloten wirkte sich dies teils sehr negativ bei den Bewerbungen um die Kapitänsstellen aus.

Im Lufthansakonzern stehen Probleme bei der Seniorität an, wenn Germanwingsrückkehrer mit den „Daheimgebliebenen“ um die Kapitänsstellen konkurrieren. Unsere Kanzlei berät und vertritt seit vielen Jahren immer wieder Piloten, Flugbegleiter, Techniker und Bodenpersonal in einzelvertraglichen Angelegenheiten. Aber auch das Bodenpersonal und das Kollektiv – Betriebsrat und Personalvertretung – sind unsere Auftraggeber. Wir beraten lieber, aber scheuen auch nicht den Prozess, ggf. durch die Instanzen bis zum Bundesarbeitsgericht.

Wenn Sie fragen haben, rufen Sie uns gerne an und fragen Sie uns auch ausgefallene Fragen!


Lufthansa

Corona Aktuell: Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es erhebliche Verwerfungen im Airline Markt in Deutschland und weltweit. Praktisch alle Fluggesellschaften international wie National sind faktisch insolvent bzw. Zahlungsunfähig. So wurde jüngst im Juni 2020 das 9 Milliarden Euro Rettungspaket der Bundesregierung von der Hauptversammlung der Lufthanse genehmigt.

Andererseits ist der Flugbetrieb der Germanwings faktisch eingestellt und die Mitarbeiter warten auf die Abwicklung. Hier Prognosen zu stellen wäre unseriös. Auch die Zukunft der weiteren Flugbetriebe im Lufthansakonzern ist nicht im bisherigen Umfang gesichert.

Wie stark die Verwerfungen sind, lässt sich recht gut daran ablesen, dass bei der Lufthansa davon ausgegangen wird, dass nach der Coronakrise allenfalls wenige A380 wieder in den Flugbetriebgenommen werden. Es gibt sogar Szenarien, die die vollständige Abwicklung der Airbus A380-Flotte vorsehen. Ein Desaster.


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Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


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Fume Events: Kündigung – Aerotoxisches Syndrom/ Bild: Unsplas.com

Es gibt wenig Fälle, in denen es aufgrund des Aerotoxischen Syndroms zu arbeitsrechtlichen Gerichtsverfahren gekommen ist.

In den vergangenen Jahren haben immer wieder, wenn auch teilweise nur unterschwellig, so genannte Fume Events in der Luftfahrtbranche Schlagzeilen gemacht.Bei einem Fume Event gelangen giftige Stoffe in die Atemluft einer Flugzeugkabine. Dabei muss kein Dunst oder Rauch in der Kabine sichtbar sein, vielmehr gelangen unsichtbare Stoffe in die Kabinenluft. Die sog. Fume-Events kommen sowohl bei Flugzeugen des Herstellers Airbus, als auch bei Boeing-Flugzeugen vor. Die austretenden Stoffe stehen im sehr dringenden Verdacht, Gesundheitsschädigungen bei Kabinenpersonal, Piloten und Passagieren hervor zu rufen. Mediziner sprechen dabei vom Aerotoxischen Syndrom.

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