KI-Agenten haben den betrieblichen Alltag erreicht. Anders als klassische Chatbots, die auf eine Eingabe eine Antwort liefern, verfolgen KI-Agenten selbstständig ein vom Anwender vorgegebenes Ziel innerhalb eines definierten technischen Rahmens. Sie planen Zwischenschritte, greifen auf externe Werkzeuge und Datenquellen zu und erledigen Aufgaben, ohne dass jeder einzelne Schritt vom Menschen angestoßen wird. Diese Selbstständigkeit ist der Grund, warum sich für …
Persönliche Haftung beim KI-Einsatz in der Rechtsabteilung
Was Geschäftsführer, Syndikusrechtsanwälte und General Counsel zur eigenen Sicherung beim Einsatz von KI wissen müssen KI ist in den Rechtsabteilungen angekommen. Verträge, AGB, Stellungnahmen, interne Memos – vieles entsteht heute mit Unterstützung generativer Sprachmodelle. Damit verschiebt sich die Haftungslage. Wer juristische Arbeitsergebnisse aus einem KI-System übernimmt, ohne sie zu prüfen, trägt das Risiko persönlich. Die KI entscheidet nicht. Die KI …
Schatten-KI im Unternehmen
Was Geschäftsführer, Personalverantwortliche und Führungskräfte jetzt wissen müssen Mitarbeiter geben Vertragsentwürfe in ChatGPT ein, lassen sich von Claude oder Gemini Personalbeurteilungen formulieren, jagen Bewerbungsunterlagen durch ein KI-Tool, das niemand im Unternehmen geprüft hat. Sie tun das nicht heimlich, weil sie schaden wollen, sondern weil sie schneller arbeiten möchten und das offizielle Werkzeug fehlt. Das Phänomen hat einen Namen: Schatten-KI. Die …
Wer haftet, wenn die KI falsch entscheidet?
Ein mittelständischer Automobilzulieferer stellt seine Bonitätsprüfung auf ein KI-System um. Das System empfiehlt, einem langjährigen Kunden Zahlungsziele über mehrere Millionen Euro einzuräumen. Der Geschäftsführer folgt der Empfehlung, ohne die Datengrundlage zu hinterfragen. Was er nicht weiß: Das System arbeitet mit veralteten Bilanzdaten und übersieht die bereits erkennbare Zahlungsunfähigkeit des Abnehmers. Der Forderungsausfall wird existenzbedrohend. Geschäftsführerhaftung im Zeitalter digitaler Entscheidungssysteme Die …
Microsoft Copilot: „Nur zur Unterhaltung“ – Was die AGB-Klausel für Geschäftsführer und Vorstände bedeutet
Seit dem Osterwochenende 2026 sorgt eine Passage in den Nutzungsbedingungen von Microsofts Copilot für Aufsehen. In fetter Schrift steht dort: „Copilot dient ausschließlich Unterhaltungszwecken.“ Die Nutzung erfolge auf eigene Gefahr, man solle sich nicht auf das Tool verlassen, wenn es um wichtige Ratschläge gehe. Gleichzeitig bewirbt Microsoft dasselbe Produkt als fortschrittliche KI, die direkte Antworten gibt und beim Schreiben hilft. …
Der „Roboter-Richter“ aus Estland – Mythos, Wahrheit und was wir daraus für das Arbeitsrecht lernen können
Estland gilt als digitales Wunderland. Das kleine baltische Land mit gerade einmal 1,3 Millionen Einwohnern hat Skype hervorgebracht, das e-Residency-Programm erfunden, die digitale Steuerklärung zum Alltag gemacht – und angeblich auch den weltweit ersten KI-Richter entwickelt. Im März 2019 ging eine Nachricht um die Welt, die Juristen, Technologie-Enthusiasten und Skeptiker gleichermaßen elektrisierte: Estland baue einen „Roboter-Richter“, der eigenständig über Bagatellstreitigkeiten …
Künstliche Intelligenz im HR-Bereich – Risiken und Compliance
Welche rechtlichen Risiken birgt der Einsatz von KI im Personalwesen? Erfahren Sie, was Führungskräfte über Diskriminierung, Datenschutz und Mitbestimmung wissen müssen. KI im HR-Bereich auf einen Blick: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Personalwesen – von automatisiertem Recruiting über Leistungsbewertung bis zur Personalplanung – birgt erhebliche rechtliche Risiken. Diskriminierungsverbote, Datenschutz, Mitbestimmung und die neue KI-Verordnung der EU setzen enge Grenzen. …
ChatGPT in der Hausarbeit? Gericht sagt: Rauswurf. Endgültig.
Zwei Studierende der Uni Kassel haben KI für ihre Prüfungsarbeiten genutzt – und dürfen jetzt nicht mal mehr wiederholen. Das Verwaltungsgericht Kassel hat diese harte Linie am 25. Februar 2026 bestätigt. Was das für alle bedeutet, die gerade studieren oder bald anfangen. Stellt euch vor: Ihr sitzt an eurer Bachelorarbeit oder einer wichtigen Hausarbeit. Die Deadline drückt, der Text stockt …
Microsoft Teams: Neues Feature überwacht Anwesenheit im Büro
Microsoft Teams meldet neuerdings automatisch, wenn Mitarbeitende im Büro sind – ein scheinbar praktisches Feature für hybride Arbeitsmodelle, das jedoch rechtliche Fragen aufwirft. Ab Dezember 2025 zeigt die Software anhand der Firmen-WLAN-Verbindung an, wer gerade „im Büro“ ist. Was auf den ersten Blick als Komfortgewinn für Führungskräfte und Teamkoordination erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als potenzielles Datenschutz-Dilemma. Gerade jetzt, …
KI-Systeme, Datenschutz und neue Haftungsfragen
Was bedeutet die aktuelle Orientierung der Datenschutzbehörden für Unternehmen und Führungskräfte? Künstliche Intelligenz ist längst keine Zukunftstechnologie mehr. Ob Bewerbervorauswahl, Performance-Analyse, interne Assistenzsysteme oder automatisierte Entscheidungsunterstützung – KI-Systeme sind in vielen Unternehmen bereits fester Bestandteil betrieblicher Abläufe. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit: Welche datenschutzrechtlichen Anforderungen gelten konkret? Wer trägt Verantwortung? Und wo drohen persönliche Haftungsrisiken für Geschäftsführung und HR-Verantwortliche? Mit einer …
- Page 1 of 2
- 1
- 2