Luftfahrt in der Krise – Arbeitsrecht bei den Airlines aus Hochtouren

Die Corona-Pandemie beherrscht unseren Alltag  und die Luftfahrt steckt in einer existenziellen Krise. Wenn man die Presseberichte zur Entwicklung bei den verschiedenen europäischen und internationalen Airlines betrachtet, muss man feststellen, dass die eigentlichen Maßnahmen erst noch bevorstehen.

Ganze Flugzeugflotten werden außer Dienst gestellt

Die Lufthansa hat bisher angekündigt, das war die Hälfte, wahrscheinlich sogar die komplette Flotte an Flugzeugen vom Typ Airbus A380 auszumustern. British Airways stellt seine gesamte Flotte an Boeing 747 Jumbojet außer Dienst. Die südafrikanische South African Airline hat den Flugbetrieb komplett eingestellt. Diese drei Maßnahmen spiegeln den Zustand wieder und zeigen deutlich, dass es hier richtig ernst ist.

Insgesamt ist der Flugverkehr Weltweit praktisch zum Erliegen gekommen und erholt sich hier von nur in sehr kleinen Schritten.

Lufthansa-Tochter Germanwings im Leerlauf ohne Perspektive

Luftfahrt in der Krise – Arbeitsrecht bei den Airlines aus Hochtouren/ Bild: Unsplash.com/ Markus Lompa

Der Flugbetrieb der Lufthansa-Tochter Germanwings wurde praktisch von einer Stunde zur anderen eingestellt, ohne dass der Mutterkonzern Lufthansa vorübergehende, und schon gar nicht abschließende Pläne zur Verwendung von Flugzeugen und Personal liefern konnte.

Im Ergebnis sind daher derzeit praktisch alle Mitarbeiter der Germanwings bei vollen Bezügen beurlaubt und nicht in Kurzarbeit.

Bei der Lufthansa-Technik werden zahlreiche Stellen abgebaut. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit geschickt, Leiharbeiter und sub Unternehmer einfach nach Hause geschickt.

Nahezu alle Bereiche des europäischen Luftverkehrs sind massiv betroffen. Alle großen Airlines werden gezwungen sein massiv betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Und das nach einer kompletten Flurbereinigung auf dem innerdeutschen Markt. Hier waren ja zwei letzten etwas größeren Deutschen Airlines, die nicht zum Lufthansa Konzern gehören – AirBerlin und Germania – in der Insolvenz aufgelöst worden. Condor und TuiFly geht es auch nicht wirklich gut.


Aktuell berichtet unter anderen Tagesschau.de über beabsichtigte Entlassungen bei der Lufthansa.


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


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