Arbeitsrecht bei der Bahn

Die Deutsche Bahn ist in den letzten Jahren immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Egal, ob verspäte und kaputte Züge, Mitarbeitermangel oder die Sperrung ganzer Hauptverkehrsstrecken.

Glaubt man der Mehrheit der Bevölkerung, so hat die Deutsche Bahn in Deutschland kein gutes Image. Dass unterstreichen nicht zuletzt auch die schlechten Arbeitsbedingungen, welche in den vergangenen Jahren immer wieder von Mitarbeitern und Gewerkschaften bemängelt wurden.

Auch die Deutsche Bahn spart an allen Ecken und Enden, auch an Personal und Material. Verspätungen sind die Folge. Doch unter den Verspätungen leiden nicht nur die Passagiere, sondern auch die Mitarbeiter. Da für die deutsche Bahn eine Ausnahmeregelung bezüglich der Arbeitszeit gilt, können Mitarbeiter auf 13-Stunden Schichten eingesetzt werden.

Wer also als Zugführer oder Mitarbeiter im Zug selbst beispielsweise die Strecke von Hamburg nach München fährt, muss in der gleichen Schicht den gleichen Weg auch meist wieder zurückfahren. Durch Verspätungen verlängern sich dann auch entsprechend die Arbeitszeiten der Mitarbeiter. Pausen gibt es dann nur selten. Auch die für Lokführer vorgeschriebenen Lenkzeiten werden nicht selten überschritten, schließlich ist die Deutsche Bahn auch im Gütertransport tätig. Und die Waren sollen schließlich pünktlich ankommen.

Ein weiteres Problem: da bei der Deutschen Bahn akuter Personalmangel herrscht, können die angehäuften Überstunden häufig nicht abgebummelt werden, da schlicht und ergreifend das Personal fehlt. Die hohe Belastung der Mitarbeiter zeichnet sich deshalb auch im Krankenstand aus, der bei der Deutschen Bahn deutlich über den Durchschnitt liegt. Doch trotz Personalmangel müssen die gesetzlichen Regelungen bezüglich Arbeits- und Ruhezeiten, aber auch bezüglich des Urlaubs eingehalten werden. Oftmals wird dies jedoch von der Arbeitgeberseite unter den Tisch gekehrt. Dabei handelt es sich keineswegs um einen leichten arbeitsrechtlichen Verstoß. Vielmehr sollte in einem solchen Fall ein Fachanwalt für Arbeitsrecht eingeschaltet werden.

Auch bei allen anderen arbeitsrechtlichen Fragen ist es sinnvoll einen Fachanwalt für Arbeitsrecht einzuschalten, umso eine effektive und professionelle Lösung zu erreichen.


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Sieben Stunden Schlaf einer Bahnmitarbeiterin führen nicht zur Kündigung

Dass ein kurzes Nickerchen am Arbeitsplatz während der Pausenzeiten erholsam für den Arbeitnehmer und produktivitätssteigernd für das Unternehmen ist, hat sich mittlerweile auch bei einigen deutschen Arbeitgebern herumgesprochen. Seit langem fester Bestandteil des Arbeitsalltags in Japan und Taiwan, ist ein ca. 20-minütiges sog. Powernapping nunmehr auch bei der Stadtverwaltung Vechta sowie bei Opel, BASF und bei der Lufthansa gestattet. Wobei die Würze in der Kürze des Schlafes liegt. Längere Schlafenszeiten während der Arbeitszeit verstärken dagegen den Leistungsknick in der Tagesmitte und können im Extremfall sogar zur Kündigung des Arbeitnehmers führen.

Mit einem solchen Fall beschäftigte sich unlängst das Arbeitsgericht Köln. Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn, die in einem Bordbistro beschäftigt war, legte sich kurz nach ihrem Dienstantritt in ein Abteil und schlief sieben Stunden durch, um anschließend noch vier Stunden zu arbeiten. Daraufhin erhielt sie von ihrer Arbeitgeberin die ordentliche Kündigung, da diese das Schlafen während des Dienstes als Pflichtverletzung in Form von Arbeitsverweigerung ansah. Die Deutsche Bahn hielt eine vorherige Abmahnung für entbehrlich, da die Mitarbeiterin in der Vergangenheit bereits zweimal wegen verspäteten Dienstantritts aufgrund Verschlafens abgemahnt worden war.

Die Mitarbeiterin erhob Kündigungsschutzklage, die das Amtsgericht Köln zu ihren Gunsten entschied. Das Urteil vom 19.11.2014 (AZ: 7 Ca 2114/14) begründete die Unwirksamkeit der Kündigung mit ihrer Unverhältnismäßigkeit…WEITERLESEN


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