Lufthansa Arbeitsrecht

Arbeitsrecht bei der größten deutschen Airline

Der Lufthansakonzern ist in der Deutschen Luftfahrt ein Quasi-Monopolist. Mit den verschiedenen Tochtergesellschaften prägt die Lufthansa den deutschen und deutschsprachigen Markt im Luftverkehr beständig. Und dies sowohl bei der Luftfracht, als auch beim Flugverkehr für Urlaubs- und Geschäftsreisen. Mit ihren Töchtern Eurowings, Germanwings (die sich wohl in der Abwicklung befindet), Lufthansa-City-Line, Austrian und Swiss, sowie der mit Turkish-Airlines gemeinsam gegründeten SunExpress ist sie ein Schwergewicht im weltweiten Airline-Business.

Arbeitsrechtlich unterliegen die Lufthansa betriebe in Deutschland deutschem Arbeitsrecht und der Deutschen

Struktur im Lufthansa Konzern lässt sich wie folgt grob zusammenfassen und darstellen:

Lufthansa Passagierflugbetriebe

Im Lufthansakonzern gibt es im Wesentlichen (noch) folgende Flugbetriebe für Passagiere:

Lufthansa-Passage (die klassische Lufthansa), Lufthansa-City Line, Germanwings, Eurowings, Eurowings Europe, Austrian und Swiss.

Lufthansa Cargo

Lufthansa Technik

Die Lufthansa Cargo ist für Fracht-Tochter der Lufthansa. Sie verfügt rund ein Dutzend eigene Flugzeuge vom Typ Boeing 777F und McDonnelDouglas MD11F. Wobei die MD11 Flugzeuge mittelfristig ausgemustert werden sollen. Darüber hinaus verfügt die Lufthansa Cargo über die Möglichkeit, in praktisch allen Lufthansa Passagier-Flügen in den Lageräumen Fracht zu verschicken.

Lufthansa Technik AG

Darüber Hinaus ist die Lufthansa Technik AG faktisch einer der größten Arbeitgeber im Flugzeugbau in Europa. Die Lufthansa-Technik genießt weltweit und herausragend Anruf. Die VIP-Abteilung baut regelmäßig Passagierflugzeuge zum Business-Jets und Privat-Jets um. Zahlreiche Staaten und Superreiche lassen sich hier ihre Flugzeuge mit allen erdenklichem Luxus ausstatten. Auch die Bundesrepublik Deutschland lässt ihre Flugzeug flotte (Regierungsflugzeuge) hier umbauen und warten.

Besonderheiten im Arbeitsrecht bei der Lufthansa

Arbeitsrechtlich unterliegen die Beschäftigungsverhältnisse bei der Lufthansa grundsätzlich dem deutschen Arbeitsrecht und die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer Vertretung regeln sich nach dem Betriebsverfassungsgesetz.

Hierbei gibt es die Besonderheit dass die Arbeitnehmervertretung für die Piloten und die Mitarbeiter in der Kabine

Personalvertretung heißt. Diese darf nicht mit dem Personalrat öffentlichen Dienst verwechselt werden.

Aufgrund der Besonderheiten der Arbeitsverhältnisse, insbesondere bei Cockpit- und Kabinen-Mitarbeitern gibt es bei Fluggesellschaften insgesamt und insbesondere bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften ausgesprochen ausgeklügelte Arbeitszeitmodelle. Diese unterteilen sich im Wesentlichen in Flugdienst-Zeiten, allgemeine Dienstzeiten und Stand-by Zeiten.

Insbesondere bei Crews, die Intercontinental Flüge durchführen, kommt es zu Verweilzeiten am Ziel Ort von mehreren Tagen, die nicht als volle Arbeitszeit aber eben nicht als Freizeit zu bewerten sind.

 


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Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


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Fume Events: Kündigung – Aerotoxisches Syndrom/ Bild: Unsplas.com

Es gibt wenig Fälle, in denen es aufgrund des Aerotoxischen Syndroms zu arbeitsrechtlichen Gerichtsverfahren gekommen ist.

In den vergangenen Jahren haben immer wieder, wenn auch teilweise nur unterschwellig, so genannte Fume Events in der Luftfahrtbranche Schlagzeilen gemacht.Bei einem Fume Event gelangen giftige Stoffe in die Atemluft einer Flugzeugkabine. Dabei muss kein Dunst oder Rauch in der Kabine sichtbar sein, vielmehr gelangen unsichtbare Stoffe in die Kabinenluft. Die sog. Fume-Events kommen sowohl bei Flugzeugen des Herstellers Airbus, als auch bei Boeing-Flugzeugen vor. Die austretenden Stoffe stehen im sehr dringenden Verdacht, Gesundheitsschädigungen bei Kabinenpersonal, Piloten und Passagieren hervor zu rufen. Mediziner sprechen dabei vom Aerotoxischen Syndrom.

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