Bewerbungsgespräch

Sobald man eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten hat, sollte man sich eins bewusst machen: die erste Hürde ist geschafft!

Wäre die Bewerbung nicht aussagekräftig gewesen, hätte man die zweite Stufe des Bewerbungsverfahrens – das Bewerbungsgespräch – nicht erreicht.

Der Ablauf von Bewerbungsgesprächen ist häufig stets derselbe. Begonnen wird das Bewerbungsgespräch meist mit einer unverbindlichen Konversation, etwa über das Wetter oder die Anreise. Anschließend folgt das Kennenlernen und die Präsentation der eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Meist wird sich jedoch nicht nur der Bewerber, sondern auch der potenzielle Arbeitgeber näher vorstellen. Am Ende des Gesprächs ist häufig Platz für Rückfragen, bis der eigentliche Abschluss des Gesprächs erreicht ist.

Ein gelungenes Bewerbungsgespräch passiert nicht einfach selbst – vielmehr ist (zumindest für die meisten von uns) einige Vorbereitung notwendig. Erfahrene Personaler wissen ganz genau, woran ein unvorbereiteter Bewerber zu erkennen ist. Damit man jedoch ausreichend mit den eigenen Fähigkeiten punkten kann, sollte einem die eigene Unsicherheit nicht im Wege stehen.

Zu Beginn eines jeden Bewerbungsgesprächs sollte man zunächst für sich selbst sammeln, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten einen besonders auszeichnen und für die ausgeschriebene Stelle unverzichtbar machen. Erst wenn man sich seiner eigenen Stärken auch wirklich gewusst ist, kann man diese gekonnt verkaufen. Wichtig ist außerdem, sich klar zu machen, wie der potenzielle Arbeitgeber von einem profitieren kann. Ein Blick in die Stellenausschreibung, die für die Bewerbung maßgeblich war, kann dabei helfen. Sofern man die dort genannten Anforderungen mit den eigenen Stärken verknüpft, kann man enorm punkten.

Keinesfalls sollte man jedoch das eigene Selbstbewusstsein mit Arroganz verwechseln. Tritt man zu erhaben und eingebildet auf, kann es sein, dass der Personaler auf eine fehlende Teamfähigkeit oder ähnliches schließt. Einen schlechten Eindruck hinterlässt man bei einem Bewerbungsgespräch auch schnell, wenn man ohne Punkt und Komma redet. Um souverän zu wirken, sollte man deutlich sprechen und sein Gegenüber ausreichend ins Gespräch einbeziehen. Ein No-Go ist der Blick auf das eigene Smartphone während des Bewerbungsgesprächs. Dies wirkt nicht nur unhöflich, sondern auch unprofessionell. Das Handy sollte während des Bewerbungsgespräches in der Tasche verschwinden und zumindest auf stumm gestellt sein.

Nicht zu vernachlässigen ist außerdem der erste optische Eindruck. Die richtige Kleidung zum Bewerbungsgespräch ist von enormer Wichtigkeit. Die falsche Kleidung beim Bewerbungsgespräch kann die eigene Chancen auf den Job schnell zunichte machen – da können die Referenzen noch so gut sein. Neben dem nötigen Respekt, den man durch eine ordentliche Kleidung dem potenziellen Arbeitgeber zollt, ist an einer guten Kleidung beim Bewerbungsgespräch auch schnell erkennbar, dass einem eine erfolgreiche Bewerbung wichtig ist.

Bewerbungsgespräch/ Bild: Unsplash.com


Mehr zum Thema Arbeitsrecht: unbefristetes Arbeitsverhältnis –  TeilzeitanspruchTantiemeÜberstundenBranchenmindestlöhneSozialplan ArbeitsrechtSozialplan KündigungSozialplan AufhebungsvertragSozialplan MitbestimmungSozialplanabfindungInteressenausgleichLufthansa Cargo Stellenabbau– Was tun bei Kündigung durch Lufthansa ? Bester Anwalt Kündigungsrecht


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


Auch interessant:

Trotz Diskriminierung: Anonyme Bewerbungen unbeliebt

Diskriminierungen im Auswahlverfahren könnten durch anonymisierte Bewerbungen vermieden werden – wenn man sie denn nutzen würde. Weder Unternehmen noch Bewerber halten laut einer Umfrage viel von der namenlosen Vorstellung.

Deutschland hinkt hinterher: Anonyme Bewerbungen, die keine Rückschlüsse auf Alter, Herkunft oder Geschlecht des Bewerbers zulassen, sind in vielen Ländern bereits Gang und Gäbe. Hierzulande sind die Vorteile des anonymisierten Bewerbungsverfahrens noch nicht angekommen.

Eine Studie der Universität Bamberg bestätigte kürzlich, dass nur 5,7 Prozent der insgesamt 250 befragten Unternehmen mehr Vor- als Nachteile in der anonymen Bewerbung sehen. Bei den Bewerbern war die Zustimmung etwas größer. Immerhin 27,5 Prozent halten es für vorteilhaft, sich anonymisiert zu bewerben.

Deutliche Ergebnisse bei UmfrageWEITERLESEN


Mehr zum Thema Arbeitsrecht: FreistellungFreistellung bei Aufhebungsvertrag FreizeitausgleichsanspruchGeneralanwalt beim EuGHGeneralquittungSonderkündigungsschutz Gewässerschutzbeauftragter SonderkündigungsschutzInsolvenz Insolvenzgeld Integrationsamt–  Bester Anwalt Kündigungsschutz Hamburg – Fachanwalt Kündigung Hamburg– Anwalt Arbeitsrecht Hamburg


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


Auch interessant:

Frau darf trotz Brustimplantaten Polizistin werden

Ein bayrischer Amtsarzt lehnte eine Bewerberin mit Brustimplantaten ab, da sie als zukünftige Polizistin für den Job nicht geeignet sei. Schließlich können die Brustimplantate bei gefährlichen Polizeieinsätzen kaputt gehen. Die Frau klagte und erhielt nun vorläufig Recht.

Das Verwaltungsgericht München entschied kürzlich in einem

Eilverfahren, dass Brustimplantate allein kein Grund sind, eine Bewerberin für den Polizeidienst abzulehnen. Die junge Frau darf trotz der Schönheitsoperation die Ausbildung zur Polizistin beginnen. Die endgültige Entscheidung über die Klage wird jedoch erst noch getroffen.

Polizeiarzt hält die junge Frau für ungeeignet

Die Personalstelle des Polizeipräsidiums in München hatte die Bewerberin zunächst abgelehnt, weil sie seit 2015 zwei Brustimplantate trägt. Die Operation erfolgte aus kosmetischen Gründen. Der Polizeiarzt begründete diese Entscheidung damit, dass die Bewerberin mit den Implantaten gesundheitlich nicht für den Polizeidienst geeignet sei. Insbesondere beim Selbstverteidigungstraining und bei gefährlichen Einsätzen wären Beschädigungen an den Implantaten zu befürchten.

Wohl doch kein erhöhtes Risiko

Die Richter vertrauten jedoch eher einem Gutachten eines plastischen Chirurgen. Dieses besagt, dass es unter Berücksichtigung der konkreten Beschaffenheit der verwendeten Implantate sowie aufgrund deren Platzierung unterhalb der Muskeln kein erhöhtes Verletzungsrisiko gebe.

Der Polizeiarzt hingegen habe laut Gericht zu pauschal entschieden und den konkreten Fall zu wenig berücksichtigt. Die Zulassung zur Polizei darf nämlich nur dann abgelehnt werden, wenn bei Bewerbern mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Frühpensionierung oder erhebliche Ausfallzeiten zu befürchten sind. Dies sei bei der Klägerin aber keinesfalls der Fall.

Verwaltungsgericht München, Beschluss vom 21.09.2016, Az.: M 5 E 16.2726

Frau darf trotz Brustimplantaten Polizistin werden /Unsplash.com/ Mohammad Metri


Profis zum Kündigungschutz: Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in der Hamburger AltstadtRechtsanwalt für Arbeitsrecht in Harburg Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Barmbek Kanzlei für Arbeitsrecht in Dulsberg Kanzlei für Arbeitsrecht in Eilbek–  Anwalt Kündigungsschutz in Hamburg– Arbeitsrecht Hutchinson Aerospace– Personalabbau Lufthansa Technik– Arbeitsrecht Flughafen


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.