Das Feedbackgespräch

 

Viele Mitarbeiter kennen das leichte Ziehen im Magen, wenn das alljährliche Feedbackgespräch bevorsteht.
Dabei ist das Feedbackgespräch grundsätzlich eigentlich etwas Gutes.
Denn so sollen sowohl der Arbeitgeber, als auch der Arbeitnehmer die Möglichkeit haben sich über Positives und Negatives äußern zu können.
In der Praxis dient das Feedbackgespräch jedoch regelmäßig nur dazu, dem Mitarbeiter ein Feedback über seinen aktuellen beruflichen Stand zu geben.
Denn kaum ein Arbeitnehmer traut sich im Feedbackgespräch gegen den Arbeitgeber anzugehen.

offen gegenüber dem Gespräch

Generell sollte man dem Feedbackgespräch gegenüber offen sein. Wer sich bereits vorab mit dem Feedbackgespräch auseinandersetzt, kann punkten und geht auch sicherer in das Gespräch.
So sollte man zunächst die eigenen Leistungen reflektieren und dabei so objektiv wie möglich sein.
Denn auch der Chef beurteilt die Leistung objektiv. Denn wer sich selbstdarstellerisch äußert, zieht am Ende meist den Kürzeren.

aus Sicht des Chefs denken

Auch sollte man sich in die Perspektive des Chefs eindenken und so noch einmal seine eigenen Leistungen aus der Perspektive des Arbeitgebers betrachten.
Zudem sollte man sich über die eigenen Ziele und Perspektiven im Klaren sein. Auch dabei kann es hilfreich sein, sich in die Lage des Arbeitgebers zu versetzen, um so abzuschätzen, ob die Ziele überhaupt realistisch sind.

unsplash.com/ Emiliano Vittoriosi

Natürlich geht kein Mitarbeiter absolut objektiv in ein Feedbackgespräch, denn schließlich geht es um die eigene Leistung. Und von dieser ist man in der Regel eigentlich überzeugt.
Dennoch sollte man das Feedbackgespräch nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern vorab überlegen, was man selbst verbessern könnte.

eigene Perspektiven überdenken

Aber auch die eigenen Perspektiven sollte man überdenken und dabei den Arbeitgeber mit einbeziehen.
In der Regel kommt so ein Feedbackgespräch zustande, was für beide Seiten von Nutzen ist. Denn der Arbeitgeber kann die Leistung des Mitarbeiters beurteilen und nach Maßgaben und Wünschen des Arbeitnehmers auf dessen Ziele und Wünsche eingehen.
So kann gemeinsam an der beruflichen Zukunft, die sowohl einen Wert für den Arbeitgeber, als auch für den Arbeitnehmer hat, gearbeitet werden.


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Das, was so einfach klingt, birgt jedoch einige Tücken: Da der Arbeitgeber nach dem Deutschen Arbeitsrecht dazu verpflichtet ist, seinem ehemaligen Mitarbeiter ein „wohlwollendes“ Zeugnis auszustellen, klingen beinahe alle Zeugnisse beim ersten Lesen durchaus positiv. Doch hinter der oberflächlich freundlichen Formulierung stecken oft Aussagen, die alles andere als ein gutes Licht auf den Beschriebenen werfen. Das ‚Zeugnis-Deutsch‘ scheint ein geheimer Code zu sein, den nur Personaler verstehen. Nicht alles, was im Arbeitszeugnis freundlich und wohlwollend klingt, ist auch so gemeint. Oft werden eigentlich negative Äußerungen auf eine Weise verklausuliert, dass sie zwar auf den ersten Blick den Angestellten gut dastehen lassen, einem geübten Personaler jedoch eine eigentlich negative Botschaft zu übermitteln fähig sind. Weiterlesen


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