Sobald man eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten hat, sollte man sich eins bewusst machen: die erste Hürde ist geschafft! Wäre die Bewerbung nicht aussagekräftig gewesen, hätte man die zweite Stufe des Bewerbungsverfahrens – das Bewerbungsgespräch – nicht erreicht. Der Ablauf von Bewerbungsgesprächen ist häufig stets derselbe. Begonnen wird das Bewerbungsgespräch meist mit einer unverbindlichen Konversation, etwa über das Wetter …
Dienstanweisung
Eine Dienstanweisung, auch Arbeitsanweisung genannt, ist eine Anweisung des Arbeitgebers, mit der er Einzelheiten über dessen vereinbarte Arbeitsleistung konkretisiert. Was sich etwas hölzern anhören mag, wird mit einem Blick in den Arbeitsvertrag verständlich: Darin ist die zu erbringende Arbeitsleistung mehr oder weniger genau beschrieben, außerdem eventuell durch Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge. Die zu erbringende Arbeitsleistung ist die Hauptpflicht des Arbeitnehmers. Häufig …
Dienstvertrag
Dienstvertrag und Arbeitsvertrag haben eine gemeinsame Basis und doch können Unterschiede bestehen, wenn man ganz genau hinsieht. Dienstvertrag Der Dienstvertrag verpflichtet eine Vertragspartei dazu, eine Vergütung für eine bestimmte Dienstleistung zu zahlen. Dabei erfolgt die Vergütung erst nach der Erbringung der Leistung. Der Arbeitsvertrag stellt damit eine Unterform des Dienstvertrages dar. Zu unterscheiden sind bei Dienstverträgen jedoch unselbstständige Dienstverträge und …
Direktionsrecht – Das Weisungsrecht des Arbeitgebers
Das Direktionsrecht erlaubt es dem Arbeitgeber, im Rahmen des Arbeitsvertrages die Arbeitsbedingungen des Arbeitnehmers näher zu bestimmen. Dazu gehören insbesondere Arbeitsort, Arbeitszeit und Art der Tätigkeit. Dieses Recht unterliegt jedoch klaren gesetzlichen und vertraglichen Grenzen. Die überregional tätige Kanzlei Pöppel Rechtsanwälte mit Büros in Garding und Hamburg bietet aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und überregionalen Tätigkeit kompetente Beratung und Unterstützung bei …
Einstellungsuntersuchung
Die Einstellungsuntersuchung erfolgt grds. auf Initiative des Arbeitgebers und auf seine Kosten. Eine Einstellungsuntersuchung ist nur beschränkt und nur mit Einwilligung des Arbeitnehmers zulässig, da sie in das Persönlichkeitsrechts des Bewerbers eingreift. Die Untersuchung muß sich auf die Eignung des Bewerbers für den zu besetzenden Arbeitsplatz beziehen, wenn sie also ergeben soll, ob die Krankheit die Eignung des Bewerbers für die …
Freiwilligenprogramm
Das Freiwilligenprogramm beim Personalabbau ist eine gängige Methode in Großunternehmen, um Personal mittels Aufhebungsverträgen mit einer Abfindung an stelle von Kündigungen, insbesondere betriebsbedingten Kündigungen abzubauen. In Großunternehmen oder Konzernstrukturen werden immer wieder größere Mengen von Arbeitsplätzen abgebaut und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlassen. Da diese Unternehmen praktisch immer gut positionierte und ausgebildete Betriebsräte und Betriebsratsstrukturen haben, werden größere personelle Maßnahmen immer im …
Fürsorgepflicht
Die Fürsorgepflicht im Arbeitsrecht ist die gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers, für das Wohl und die Sicherheit seiner Arbeitnehmer zu sorgen. Sie ergibt sich als Nebenpflicht aus dem Arbeitsvertrag und verpflichtet den Arbeitgeber, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die Leben, Gesundheit, Persönlichkeitsrechte und Eigentum der Mitarbeiter schützen. Diese Fürsorge umfasst Arbeitsschutz, Gleichbehandlung, Datenschutz und weitere Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft. (Meta-Description Infobox: Die …
Haftung des Arbeitgebers
Die Haftung des AG gegenüber dem AN ist beschränkt. Er haftet bei Arbeitsunfällen mit Personenschäden etwa nur für Vorsatz. Schädigt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer (z.B. durch gefahrträchtige Organisation der Arbeitsabläufe), kommen ebenfalls Ansprüche § 280 Abs. 1 BGB n.F. und § 823 BGB in Betracht. Jedoch haftet der Arbeitgeber bei Personenschäden, die infolge von Arbeitsunfällen eintreten, nicht, es sei denn, …
Krankmeldung
Was ist bei einer Krankmeldung zu beachten? – Arbeitnehmer fallen im Betrieb jedes Jahr ungefähr zweieinhalb Wochen wegen Krankheit aus. Dadurch entstehen Produktionsausfälle in Höhe von ca. 75 Milliarden Euro jährlich. Arbeitsunfähigkeit ist für Arbeitgeber ein Problem bei der Abwicklung der Arbeit – und ein echter Kostenfaktor Ein Ärgernis für den durch Krankheitsausfälle seiner Mitarbeiter betroffenen Arbeitgeber, da er zum einen unter Umständen …
Mündliche Kündigung
Die mündliche Kündigung ist immer unwirksam und hat keine Rechtswirkung. Sie kann auch im Nachhinein nicht mehr gerettet werden. Eine Kündigung muss grundsätzlich und ausschließlich schriftlich erfolgen. Im deutschen Arbeitsrecht gibt es nur die schriftliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses.Egal ob durch Kündigung durch Aufhebungsvertrag, immer wenn ein Arbeitsverhältnis beendet werden soll, ist die Schriftform erforderlich. So steht es in Paragraph 623 …