Bewerbung

Wer auf der Suche nach einem (neuen) Job ist, kommt meist nicht um sie herum: die Bewerbung. Die Bewerbung gilt nicht ohne Grund als das Aushängeschild eines Bewerbers. Erfahrenen Personalern reichen häufig nur wenige Blicke auf die Bewerbungsunterlagen, um einen tauglichen Bewerber zu identifizieren. Besonders wichtig ist es daher, durch seine Bewerbung direkt einen guten Eindruck zu hinterlassen.

In Deutschland besteht eine klassische Bewerbung aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf, Zeugnissen und sonstigen beruflichen Referenzen. Üblich ist zudem, der Bewerbung ein Bewerbungsfoto beizufügen. Von Bewerbern darf jedoch nicht zwingend verlangt werden, dass der Bewerbung ein Foto beigefügt wird. Vermehrt kommt es vor, dass die Bewerbungsunterlagen auf elektronischem Weg, insbesondere per E-Mail, eingereicht werden. Einige Unternehmen erwarten zum Beispiel eine Bewerbung über ein Online-Formular. In diesem Fall werden die Unterlagen direkt auf die Bewerbungsplattform hochgeladen. Die klassischen Bewerbungsmappe ist heutzutage eher eine Seltenheit.

Um sich in einer Bewerbung von seiner besten Seiten zu präsentieren, gibt es verschiedene Arten. Am gängigsten ist es, sich in der Bewerbung konkret auf ein Stellenangebot zu beziehen. Aber auch wenn Unternehmen keine offenen Stellen anzubieten haben, ist eine Bewerbung als Initiativbewerbung denkbar. Manche Arbeitgeber erwarten zunächst eine Kurzbewerbung von potenziellen Angestellten. Diese bestehen meist lediglich aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf. Hat der Bewerber durch die Kurzbewerbung das Interesse des Personalers erweckt, werden die weiteren üblichen Unterlagen nachgefordert.

Unterschiedliche Stellen erfordern zudem unterschiedliche Inhalte der Bewerbung. So leuchtet es ein, dass man in einer Bewerbung um eine Ausbildungsstelle nicht allzu sehr mit einer bereits erworbenen Berufserfahrung punkten kann. In einer Bewerbung um ein Praktikum sollte beispielsweise auch deutlich gemacht werden, auf welchem Grund man einen Einblick in die bestimmte Tätigkeit erhalten möchte. Bewirbt man sich innerhalb des Unternehmens auf eine interne Stellenausschreibung, sollte zum Beispiel auch erwähnt werden, was man sich von dem Positionswechsel erhofft.

Idealerweise schafft man es, bereits mit dem ersten Satz der Bewerbung das Interesse des Personalers zu wecken. Es empfiehlt sich daher, das Bewerbungsschreiben direkt mit seinen Stärken zu beginnen und die eigene Motivation darzustellen. Geschickte Bewerber beziehen sich dabei auch konkret auf die in der Stellenausschreibung genannten Anforderungen. Generell zählt jedoch: Qualität statt Quantität. Verzichtet werden sollte daher auf unnütze Informationen. Potenzielle Arbeitgeber sehen es gerne, wenn man sich auf die bisherigen Highlights der eigenen Karrieren beschränken kann – dies zeugt zugleich auch von der Fähigkeit zur richtigen Schwerpunktsetzung. Im Bewerbungsverfahren ist die Einladung ins Bewerbungsgespräch imm er ein Erfolg.

Schließlich sollte in einer gute Bewerbung auch aufgezeigt werden, wie das Unternehmen durch eine Anstellung profitieren kann. Kann man die Erwartungen des Arbeitgebers mit den eigenen Fähigkeiten und Stärken verknüpfen, kann nicht mehr viel schief gehen.

Bewerbung/ Bild Unsplash.com


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Diskriminierungen im Auswahlverfahren könnten durch anonymisierte Bewerbungen vermieden werden – wenn man sie denn nutzen würde. Weder Unternehmen noch Bewerber halten laut einer Umfrage viel von der namenlosen Vorstellung.

Deutschland hinkt hinterher: Anonyme Bewerbungen, die keine Rückschlüsse auf Alter, Herkunft oder Geschlecht des Bewerbers zulassen, sind in vielen Ländern bereits Gang und Gäbe. Hierzulande sind die Vorteile des anonymisierten Bewerbungsverfahrens noch nicht angekommen.

Eine Studie der Universität Bamberg bestätigte kürzlich, dass nur 5,7 Prozent der insgesamt 250 befragten Unternehmen mehr Vor- als Nachteile in der anonymen Bewerbung sehen. Bei den Bewerbern war die Zustimmung etwas größer. Immerhin 27,5 Prozent halten es für vorteilhaft, sich anonymisiert zu bewerben.

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