Konzernbetriebsrat

Der Konzernbetriebsrat (§§ 54 ff BetrVG) ist eine Arbeitnehmervertretung, die – anders als der Gesamtbetriebsrat – nicht eingerichtet werden muß. Das Betriebsverfassungsgesetz gibt der Arbeitnehmervertretung aber die Möglichkeit, sich innerhalb eines Konzerns im Sinne des § 18 Abs. 1 AktG zu organisieren.

Der Konzernbetriebsrat ist an der Konzernspitze angesiedelt. Bei internationalen Konzernen ist er bei der höchsten Stelle innerhalb der Bundesrepublik Deutschland angesiedelt.


Mehr zum Thema Arbeitsrecht: FürsorgepflichtErstberatungAnwaltskanzlei für Arbeitsrecht in DulsbergFachanwalt für Kündigung in Alsterdorf fristlose KündigungNebentätigkeitArbeitsrecht Sozialplan SunexpressArbeitsrecht Lufthansa TechnikRechtsanwaltgebührenGewerbliche Mitarbeiter –  Arbeitssstätte–  Aussergerichtliche Vergleich Berufung LAG Gericht Erster InstanzKlageverzicht ArbeitsrechtArmenrecht Rechtsmittel Revision Versteuerung Vergütung– Arbeitsgericht Individualarbeitsrecht UrteilsverfahrenAlter


Auch interessant: Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Aufgrund seiner Fürsorgepflicht gegenüber dem Arbeitnehmer, ist der Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen gemäß § 3 Abs.1 EntgeltFZG zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle des Arbeitnehmers verpflichtet:

  • Anspruchsteller ist Arbeitnehmer
  • Vorliegen einer Krankheit im Sinne des EntgeltFZG (objektiv regelwidrige körperliche oder geistige Zustände, die zur Arbeitsunfähigkeit führen)
  • Arbeitsunfähigkeit muß ausschließlich auf der Krankheit beruhen
  • Krankheit darf nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig selbst verschuldet sein

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall/ Bild: Unsplash.com

Der erkrankte Arbeitnehmer muß jede Krankheit gemäß § 5 Abs.1 S.1 EntgeltFZG unverzüglich (§ 121 BGB) anzeigen und spätestens am vierten Tag einer fortdauernden Arbeitsunfähigkeit zudem eine ärztliche Bescheinigung vorlegen (§ 5 Abs.1 S.2 EntgeltFZG). Bis dahin kann der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung verweigern.

Aus § 3 Abs.1 S.1 EntgeltFZG ergibt sich, daß der Entgeltfortzahlungsanspruch des Arbeitnehmers maximal für sechs Wochen besteht.

Die Höhe des zu zahlenden Entgelts richtet sich nach dem Bruttolohn des betroffen Arbeitnehmers, den er erzielt hätte, wenn er nicht arbeitsunfähig krank gewesen wäre (sog. Lohnausfallprinzip). Weiterlesen


Profis im KündigungsschutzFachanwalt für Kündigung in HamburgErstberatungAnwaltskanzlei für Arbeitsrecht in DulsbergFachanwalt für Kündigung in AlsterdorfRechtsanwalt für Arbeitsrecht in St. PauliRechtsanwalt für Arbeitsrecht in Uhlenhorst Anwalt für Arbeitsrecht HamburgKündigung Hamburg Anwalt Was tun bei Kündigung – Lufthansa


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.