Abgasskandal – Weiterer Ärger für VW in den USA

Der VW-Konzern steht in den USA vor neuen Problemen. So übte der US-Arbeitsminister Perez scharfe Kritik am Umgang mit den Mitarbeiter. In einem VW-Werk im US-Bundesstaat Tennessee soll ein dort beschlossener Betriebsrat nicht anerkannt werden. Außerdem werden anstehende Tarifverhandlungen seitens VW nicht aufgenommen. Schädigt VW seinen Ruf nun über den Abgasskandal hinaus, in dem auch mit Mitarbeitern schlecht umgegangen wird?

Verstoß gegen das US-Bundesarbeitsgesetz im Raum

Der Streit zwischen VW und der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) dauert schon mehrere Monate. Ende August entschied dann die US-amerikanische Aufsichtsbehörde, dass VW das dortige Bundesarbeitsgesetz verletzt habe und umgehend die Verhandlungen mit der Gewerkschaft aufzunehmen habe. VW will gegen diese Entscheidung wohl Berufung einlegen. Der Arbeitsminister sei hierüber sehr enttäuscht und hatte gehofft, dass endlich Verhandlungen stattfinden würden.

Abgasskandal ( Bildquelle: Unsplash.com/ Steinar Engeland)

An anderen Standorten ist die Kooperation zwischen dem VW-Konzern und der Gewerkschaft kein Problem. Insbesondere in den USA gibt es in diesem Zusammenhang aber immer wieder Ärger. Es scheint aber fast so, als sei dies ein hausgemachtes Problem in den USA. So haben schon örtliche Politiker versucht, Einfluss auf VW zu nehmen – zuletzt der Gouverneur von Tennessee. Der Gouverneur versuchte, die Gewerkschaft und das Unternehmen weiter auseinander zu treiben. Ganz egal wie VW also vorgeht: entweder hat der Konzern die Politik oder die Gewerkschaft gegen sich. Die Probleme liegen hier im Kern also viel tiefer, als es zunächst scheint.

Schlechtes Image auf allen Seiten

Dass VW aber gerade versucht, es der Politik recht zu machen, mutet schon komisch an. Um den Marktanteil wieder steigern zu können, müssen die Konsumenten überzeugt werden. Viele achten bei ihrer Kaufentscheidung auch darauf, auf welche Werte ein Unternehmen setzt. Die US-Bürger sehen derzeit aber ein Unternehmen, das bei den Abgaswerten betrogen hat und es zudem ablehnt, mit den eigenen Mitarbeitern zu verhandeln.


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