Massiver Stellenabbau beim Hamburger Start-up Jimdo

Bereits 2007 wurde das Hamburger Start-Up Jimdo gegründet. Spezialisiert hatte sich das Start-Up auf die Erstellung von Webseiten.
Mit einem einfachen Website-Baukasten kann somit jeder seine individuelle Traumhomepage erstellen.

Unsplasl.com/ Craig Whitehead

Seit der Gründung im Jahr 2007 ging es für das Hamburger Unternehmen stetig aufwärts. Neben Hamburg kamen auch Standorte in Tokio und San Francisco dazu. Jimdo wurde international.

Im vergangen Jahr erhielt Jimdo dann eine Finanzspritze in Höhe von 25 Millionen Euro. Die Pläne der Unternehmensleitung waren groß. Jimdo wuchs immer weiter. Größere Projekte sollten realisiert werden, immer weiter das Beste aus dem Unternehmen rausgeholt werden.

Doch dieser Traum liegt jetzt erst einmal auf Eis.

Schnelles Wachstum macht Probleme

Denn laut Angaben der Unternehmensleitung ist Jimdo zu schnell gewachsen, dabei litten offenbar die Management-Strukturen. Als Konsequenz müssen nun 70 von den derzeit 258 Mitarbeitern das Unternehmen verlassen. Dabei sind alle Unternehmensbereiche betroffen. Teilweise sollen bestimmte Bereiche auch völlig eingestellt werden. Um welche Bereiche es sich dabei handelt, wollte das Unternehmen vorerst jedoch nicht mitteilen.

Jimdo will Mitarbeiter mit Abfindungen „weglocken“

Dabei verspricht das Unternehmen „überdurchschnittliche Abfindungen“. Zudem wolle Jimdo seinen entlassenen Mitarbeitern helfen, sie an neue Arbeitgeber zu vermitteln.

unsplash.com/Ramiro Mendes

Zuletzt stand Jimdo immer wieder im direkten Konkurrenzkampf mit dem israelischen Unternehmen Wix.

Mit der Entlassungswelle will das Unternehmen sich auf schlankere Strukturen besinnen und sieht darin einen Schritt für die Zukunft.

Dabei verzeichnete Jimdo im vergangenen Jahr das schnellste Wachstum an Neukunden in der bisherigen Geschichte. Auch an finanziellen Mitteln scheitert es bei dem Hamburger Start-Up, nicht zuletzt wegen der Finanzspritze aus dem letzten Jahr, nicht.

Dabei gilt Jimdo auch als „Wohlfühloase“. So verfügt das Unternehmen in seinem Sitz in Hamburg über Entspannungs- und Schlafräume. Zudem steht ein eigenes Restaurant zur Verfügung.

Fraglich ist, ob das Unternehmen durch die Entlassungen seine Strukturen vereinfachen kann und den enormen Neukundenzustrom bewältigen kann. Derzeit nutzen rund 17 Millionen Menschen weltweit die Dienste von Jimdo. Circa 50 Prozent des Umsatzes werden dabei alleine im europäischen Ausland gemacht.

Tip vom Fachanwalt für Arbeitsrecht:

Vor der Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag sollte man – oder Frau – unbedingt einen Fachanwalt für Arbeitsrecht kontaktieren. Denn ein Aufhebungsvertrag hat in der Regel allein schon den Nachteil der Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Wenn der Aufhebungsvertrag dann noch fehlerhaft ist, kann es passieren, dass die Aufhebung auf das Arbeitslosengeld teilweise verrechnet wird.


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