Kündigung nach Großbrand – Wiesenhof entlässt Mitarbeiter

Ein Großbrand beim Schlachtereibetrieb Wiesenhof im niedersächsischen Lohne richtete am Ostermontag einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe an.

Am Ostermontag waren aus noch ungeklärter Ursache zwei Hallen des Schlachtereibetriebes in Brand geraten. Rund 400 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Der Schaden für Wiesenhof ist enorm, derzeit ruht die Produktion.

Die Tiere wurden laut Unternehmen zu anderen Standorten gebracht, um dort geschlachtet zu werden. Nach Angaben des Unternehmen wird versucht, den Betrieb am Standort Lohne so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. In den nächsten Tagen soll bereits ein Wiederaufbauplan erstellt werden. Unter den Folgen des Brandes leiden jetzt auch die Mitarbeiter des Schlachtereibetriebes, denn die Schlachtung kann in den nächsten Wochen zunächst nicht wieder aufgenommen werden. Deshalb reagierte das Unternehmen und kündigte einigen Mitarbeitern.

Kündigung nach Großbrand – Wiesenhof entlässt Mitarbeiter/ Bild: Unsplash.com/ Hermes Rivera

Wiesenhof bestätigte, dass ein Teil der Mitarbeiter nicht weiterbeschäftigt werden könne, wie viele Mitarbeiter genau gehen müssen, teilte das Unternehmen jedoch vorerst nicht mit. Wiesenhof beschäftigt am Standort Lohne 750 festangestellte Mitarbeiter und 450 Leiharbeiter.

Für die betroffenen Mitarbeiter wurde jedoch bereits ein Sozialplan erstellt.

In einem Sozialplan werden generell Regelungen getroffen, die die wirtschaftlichen Nachteile der gekündigten Arbeitnehmer ausgleichen sollen. Grundsätzlich wird jeder Sozialplan individuell auf das Unternehmen zugeschnitten.

Im Fall von Wiesenhof wird es im Sozialplan vor allem um die Zahlung von Abfindungen gehen.


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