Airbus plant massiven Stellenabbau – Norddeutschland verliert viele Arbeitsplätze

Der massiver Stellenabbau bei Airbus wird vor allem die Norddeutschen Standorte treffen. Wie sich aus aktuellen Presse Mitteilungen entnehmen lässt, verhandeln Arbeitgeberseite, Betriebsräte und Gewerkschaften über den von Airbus beabsichtigten Stellenabbau.

Norddeutschland massiv vom Stellenabbau bei Airbus betroffen

Im Werk in Hamburg-Finkenwerder wird es wohl über 2000 Arbeitsplätze kosten. In Stade sind über 300 Arbeitsplätze betroffen und in Bremen noch einmal über 400.Die Arbeitsplätze sollen nach Angaben von Airbus aber nicht nur in der Produktion abgebaut werden, sondern auch in der Verwaltung und den anderen Bereichen.

Nach Aktuellen Informationen des NDR sind alle Norddeutschen Standorte massiv betroffen.

15.000 Arbeitsplätze weltweit bei Airbus gefährdet

Airbus plant massiven Stellenabbau – Norddeutschland verliert viele Arbeitsplätze/ Bild: Unsplash.com

Weltweit plant er muss den Abbau von über 15.000 Arbeitsplätzen. Über 5000 Arbeitsplätze sollen in den Airbus Standorten in Deutschland eingespart werden.

In der Coronakrise ist Airbus, wie auch der große Konkurrent Boeing in erhebliche Schwierigkeiten geraten.

Die bis heute vorhandenen massiven Einschränkungen des weltweiten Flugverkehrs lassen die Fluggesellschaften nach Gründen suchen, Bestellungen zu stornieren.

So hat die Fluggesellschaft Norwegian bei Boeing eine Bestellung von etwa 100 Flugzeugen storniert. Begründet wurde diese Stornierung nicht mit der Coronakrise, sondern mit den erheblichen technischen Problemen der Boeing 737 Max und Dreamliner Modelle. Im Ergebnis war die Skanadinavische Airline offenbar froh, die Flieger nicht abnehmen zu müssen. Vor einem Jahr wurden Optionen über Bauaufträge für Flugzeuge noch für große Beträge gehandelt. Also das Recht eine 737max bei Boeing zu einem bestimmten frühen Zeitpunkt kaufen zu können. Die technischen Probleme Boeing kommen einigen Airlines – so makaber das klingen mag, gerade recht.

Der Flugzeugmarkt ist durch die Corona-Krise praktisch zusammengebrochen

Der Flugzeugmarkt ist durch die Corona-Krise praktisch zusammengebrochen/ Bild: Axel Pöppel

Der Markt für Flugzeuge ist nicht mehr existent. So könnte man heute praktisch über den Markt an Neu – und Gebraucht-Flugzeugen berichten.

Während für die Boeing 747 Jumbojets Nach ihrer Ausmusterung als Passagiermaschinen bei den Airlines möglicherweise noch eine weitere Verwendung als Frachtflugzeuge möglich ist, ist dies zum Beispiel bei den Airbus A380 Flugzeugen, die ausgemustert werden, praktisch ausgeschlossen. Denn es gibt nicht einmal einen einzigen A380 Frachter. Alles müsste neu entwickelt werden. Die A380 werden daher allenfalls als Ersatzteillager für die noch verbleibenden Flugzeuge im Betrieb hier halten können. Bei einem Listenpreis von über 400 Millionen € und einer normalen Betriebsdauer von mindestens 20 Jahren, häufig 30 Jahre und mehr, ist die Stilllegung dieser teuren Flugzeuge nach teilweise weniger als 10 Jahren ein kaum vorstellbarer Verlust.


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