Rechtsbeistand bei Kündigung in Volksdorf

Sie suchen nach „Rechtsbeistand bei Kündigung in Volksdorf“? Als Fachanwälte für Arbeitsrecht vertreten wir Arbeitnehmer und Betriebsräte. Unsere Kompetenz umfasst alle Gebiete des Arbeits- und allgemeinen Dienstvertragsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim Kündigungsschutz im Individual- und Betriebsverfassungsrecht. 

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf.

Rufen Sie uns an: 040-35704950

Von Montag bis Freitag zwischen 8 & 18 Uhr.


Rechtsbeistand bei Kündigung

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses kann für den Gekündigten weitreichende Auswirkungen haben. Immer dann, wenn die Beendigung des Arbeitsverhältnisses außerordentlich erklärt worden ist. Nicht nur, dass die Bundesagentur für Arbeit die finanzielle Unterstützung für eine Dauer von einem Vierteljahr sperren kann, auch die finanzielle Existenz kann über Gebühr gefährdet sein. Umso wichtiger ist daher bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses der Rechtsbeistand durch einen Anwalt für Arbeitsrecht.

Zu beachten ist die gesetzliche Frist von drei Wochen, in der gegen eine Kündigung die Kündigungsschutzklage eingereicht werden kann. Ihr Rechtsbeistand wird daher zunächst die Frist zu wahren haben, aber eben nur dann, wenn diese Frist nicht schon abgelaufen ist. Demnach ist das sofortige Beauftragen eines Fachanwalt für Arbeitsrecht anzuraten. Zu erwähnen ist auch § 5 Abs. 1 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz: „War ein Arbeitnehmer nach erfolgter Kündigung trotz Anwendung aller ihm nach Lage der Umstände zuzumutenden Sorgfalt verhindert, die Klage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung zu erheben, so ist auf seinen Antrag die Klage nachträglich zuzulassen.“ Es ist alsomöglich, unter gewissen Umständen auch nach Fristversäumung, die Klage vielversprechend zu erheben. Eine offensichtlich verspätete Klage wird ihnen unter normalen Umständen nur Kosten verursachen, aber keinen Erfolg.

Der von ihnen eingeschaltete Rechtsbeistand wird die materielle und formelle Rechtmäßigkeit der Kündigung umfassend begutachten. Dabei sind dem Rechtsbeistand der schriftliche Arbeitsvertrag und die Kündigung vorzulegen, soweit diese entsprechend erfolgt sind. Ebenso wichtig ist es, eine möglicherweise mit der Kündigung oder kurz zuvor erteilte Abmahnung vorzulegen. Mit diesen Unterlagen und der von ihnen beschreibenen Kündigungssituation wird ihr Rechtsbeistand ihnen eine erste Einschätzung über die Möglichkeiten einer Klage abgeben können. (Achtung: Verspricht ihnen ihr Rechtsbeistand „ohne wenn und aber“ einen 100%igen Erfolg, so dürfte diese Einschätzung eher unseriös sein, im Zweifel sollten Sie dann einen anderen Rechtsbeistand aufsuchen.)

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Bereits vor einer Kündigung, insbesondere bei ungerechtfertigten und unverhältnismäßigen Abmahnungen, wird ihr Rechtsbeistand ihnen behilflich können. Zumeist ist eine Abmahnung durch den Arbeitgeber nur das erste Anzeichen für eine bereits ins Auge gefasste Entlassung. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zum hoffentlich vorhandenen Betriebsrat auf, um die Position zu verbessern.

Ein erfahrener Rechtsbeistand verlangt natürlich ein Honorar. Daher sollten sie im Falle einer Kündigung mit ihrem Rechtsbeistand vorab die Anwaltskosten besprechen und die Möglichkeit der Einreichung von Prozesskostenhilfe durchgehen.


Rechtsanwalt in Volksdorf

Der im Nordosten von der Hamburger City liegende Stadtteil Volksdorf gehört zu dem Hamburger Bezirk Wandsbek und grenzt bereits an das Bundesland Schleswig-Holstein. Auf einer Fläche von ungefähr 11,6 km³ leben in Volksdorf ungefähr 20.000 Bewohner. Der Name Volksdorf rührt wohl von dem Siedlungsbegründer Volkward. Eine erste schriftmäßige Nennung von Volksdorf (unter „Volcwardesdorpe“) stammt aus dem Jahr 1296. Volksdorf, ursprünglich zu Stormarn gehörend, wurde 1437 durch den damaligen Grundherrn an Hamburg verpfändet.

Sehr bemerkenswert ist in Volksdorf das Museumsdorf, welches u. a. das älteste, in Volksdorf noch existierende Haus, das Spiekerhaus, beherbergt. Das Museumsdorf Volksdorf gibt einen Einblick in die frühere Bau- und Wohnkultur des dörflichen Lebens. So findet man dort noch reetgedeckte Fachwerkhäuser, eine Schmiede und dergleichen. In der „Alten Schmiede“ in Volksdorf wie auch im „Wagnerhof“ besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich standesamtlich vermählen zu lassen.

Obendrein kann man an bestimmten Veranstaltungstagen im Museumsdorf Volksdorf einen Bauernmarkt besuchen, bei der Schafsschur oder beim Brotbacken im historischen Ofen zusehen. Als einen weiteren Bau des Hamburger Stadtbaumeisters Fritz Schumacher lässt sich in Volksdorf das Walddörfer Gymnasium finden, auf welchem zahllose namentlich bekannte Persönlichkeiten wie Boy Gobert, Harry Rowohlt, Philipp Stehen und Ole von Beust ihr Abitur absolvierten.

Zusätzliche Attraktion Volksdorfs ist der im Jahre 2009 eröffnete Kletterwald, dem ersten Hochseilgarten Hamburgs, mit 7 Parcours einsetzend auf 2 m Höhe und sich bis 10 m Höhe steigernd. Volksdorf ist über die U-Bahnlinie U1 gut an das Verkehrsnetz angeschlossen und kann mit einer kurzweiligen Zugfahrt einfach erreicht werden.


Fallbeispiel

Betriebsbedingte Kündigung

Die betriebsbedingte Kündigung ist die am häufigsten ausgesprochene Kündigung. Gleichzeitig ist sie – neben der verhaltensbedingten Kündigung – die am schwierigsten durchzusetzende Kündigungsart.

Die betriebsbedingte Kündigung wird von den Arbeitsgerichten in drei Stufen geprüft:

  • In der ersten Stufe ist der Wegfall des Arbeitsplatzes aufgrund dringender betrieblicher Erfordernisse festzustellen, die der Weiterbeschäftigung entgegenstehen.
  • In der zweiten Stufe ist das Fehlen einer Weiterbeschäftigungsmöglichkeit im Unternehmen zu prüfen.
  • In der dritten Stufe wird die Auswahlentscheidung des Arbeitgebers unter sozialen Gesichtspunkten überprüft.

Wenn eine der drei vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllt ist, ist die Kündigung unwirksam. Daneben kann sich die Unwirksamkeit einer betriebsbedingten Kündigung auch aus formalen Gründen ergeben. So können einer fehlerhafte Betriebsratsanhörung oder eine unterbliebene Zustimmung in Fällen besonderen Kündigungsschutzes (z.B. Betriebsräte, Schwangere oder Schwerbehinderte) eine an sich wirksame Kündigung auch noch „kippen“.

Wir prüfen jede Kündigung unter allen erdenklichen Gesichtspunkten und entschieden dann gemeinsam mit Ihnen über das weitere Vorgehen.


Fallbeispiel

Abfindung

Grundsätzlich hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung bei Kündigung, dennoch enden die allermeisten Kündigungsschutzverfahren mit einer entsprechenden Abfindungszahlung. Dies liegt daran, dass der Arbeitgeber den häufig offenen Erfolgsaussichten des Kündigungsschutzverfahrens und den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken Rechnung trägt.

Ein Kündigungsschutzverfahren kann über zwei Instanzen gut 18 Monate und mehr in Anspruch nehmen, im Falle des Obsiegens des Arbeitnehmers drohen dem Arbeitgeber daher immense Gehaltsnachzahlungen. Ein verständiger Arbeitgeber wird daher bereit sein, eine vernünftige Abfindung zu zahlen und dem Prozessrisiko aus dem Weg zu gehen. Die Höhe der Abfindung ist frei auszuhandeln, wobei es sich eingebürgert hat, ein halbes Bruttogehalt pro Beschäftigungsjahr als sogenannte „Regelabfindung“ anzusetzen.

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Tatsächlich erfordert gerade die Festlegung der Abfindungshöhe ein besonderes Verhandlungsgeschick. Der Arbeitgeber wird gerade dann zur Zahlung einer höheren Abfindung bereit sein, wenn er sich unbedingt von dem betreffenden Arbeitnehmer eben auch durch Kündigung trennen will. Natürlich spielen auch die individuelle Leistungsfähigkeit des Arbeitgebers und die Erfolgsaussichten im Kündigungsschutzverfahren eine erhebliche Rolle.


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf.

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