Sprecherausschluß

Die leitenden Angestellten haben nach dem Sprecherausschußgesetz (SprAuG) das Recht, eine Interessenvertretung zu wählen. Voraussetzung ist, daß im entsprechenden Betrieb mindestens zehn leitende Angestellte beschäftigt sind.

Aufgaben des Sprecherausschusses:

  • Information der leitenden Angestellten auch über ihren Tätigkeitsbereich hinaus
  • Gewährleistung angemessener Arbeitsbedingungen
  • Einbringen der besonderen Kenntnisse und Einsichten der leitenden Angestellten in die Entscheidungsprozesse des Unternehmens

Hintergrund der Einführung des Sprecherausschußgesetzes (durch die CDU/CSU und FDP) und damit einer Art „Arbeitnehmervertretung“ für leitende Angestellte ist der Umstand, daß diese in sehr großen Unternehmen und Konzernen trotz ihrer herausgehobenen Position dennoch nicht mehr dem klassischen Arbeitgeberbild entsprechen. Dies ist bedingt durch zahlreiche Hierarchiestufen und die teils sehr große Zahl von (echten) leitenden Angestellten in großen Unternehmen und Konzernen.

Zur Definition der leitenden Angestellten vgl. § 5 Abs. 3 BetrVG


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Leitende

Im Bereich der Führungskräfte gibt es zunächst einmal drei Gruppen:

  1. Organe von Gesellschaften – Das sind Vorstände, Geschäft und Aufsichtsräte.
  2. Echte leitende Angestellte – Das sind insbesondere Einzelprokuristen, Personalleiter und Betriebs- bzw. Niederlassungsleiter
  3. Unechte leitende Angestellte

Alle Führungskräfte stehen in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu ihrem Arbeitgeber und haben daher nur einen eingeschränkten Schutz vor Kündigungen.

Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte genießen gar keinen Kündigungsschutz. Daher sind dort Zeitverträge oder Verträge mit sehr langen Kündigungsfristen und vorverhandelten Abfindungsregelungen üblich…WEITERLESEN

Leitende/Bild: Unsplash.com


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Das Smartphone vom Schreibtisch verschwunden, das Portemonnaie plötzlich nicht mehr in der Handtasche – Diebstahl am Arbeitsplatz kommt häufiger vor als manch einer vermutet. Doch nur weil die eigenen Wertsachen im Büro verschwunden sind, haftet der Chef noch lange nicht.

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