Sprecherausschluß

Die leitenden Angestellten haben nach dem Sprecherausschußgesetz (SprAuG) das Recht, eine Interessenvertretung zu wählen. Voraussetzung ist, daß im entsprechenden Betrieb mindestens zehn leitende Angestellte beschäftigt sind.

Aufgaben des Sprecherausschusses:

Sprecherausschluß/ Bild: Unsplash.com

  • Information der leitenden Angestellten auch über ihren Tätigkeitsbereich hinaus
  • Gewährleistung angemessener Arbeitsbedingungen
  • Einbringen der besonderen Kenntnisse und Einsichten der leitenden Angestellten in die Entscheidungsprozesse des Unternehmens

Hintergrund der Einführung des Sprecherausschußgesetzes (durch die CDU/CSU und FDP) und damit einer Art „Arbeitnehmervertretung“ für leitende Angestellte ist der Umstand, daß diese in sehr großen Unternehmen und Konzernen trotz ihrer herausgehobenen Position dennoch nicht mehr dem klassischen Arbeitgeberbild entsprechen. Dies ist bedingt durch zahlreiche Hierarchiestufen und die teils sehr große Zahl von (echten) leitenden Angestellten in großen Unternehmen und Konzernen.

Zur Definition der leitenden Angestellten vgl. § 5 Abs. 3 BetrVG


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Das Smartphone vom Schreibtisch verschwunden, das Portemonnaie plötzlich nicht mehr in der Handtasche – Diebstahl am Arbeitsplatz kommt häufiger vor als manch einer vermutet. Doch nur weil die eigenen Wertsachen im Büro verschwunden sind, haftet der Chef noch lange nicht.

Den Arbeitgeber trifft die sogenannte Fürsorgepflicht auch dahingehend, dass er dafür sorgen muss, dass das mitgebrachte Eigentum sicher verwahrt werden kann. Dafür sollten zum Beispiel abschließbare Spinde oder Rollcontainer zur Verfügung gestellt werden. Haben die Mitarbeiter aber keine Möglichkeit, ihre Habseligkeiten sicher zu verschließen, haftet der Arbeitgeber unter Umständen voll. Schließlich kann er in solchen Fällen für den Diebstahl mitverantwortlich gemacht werden.

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