Tierschutzbeauftragte

Die TSchB werden dort eingesetzt, wo es Tierversuche gibt. Sie sollen die Einhaltung der Tierschutzvorschriften sicherstellen. Ihre Position im Unternehmen ist so stark, dass sie diesbezüglich sogar Weisungen geben dürfen. Sie selbst dürfen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben keine Weisungen entgegennehmen. Gemäß § 5 Abs. 6 TierSchVersV sind sie vor Benachteiligungen geschützt. Daraus ergibt sich auch ein relativer Kündigungsschutz. Die TSchB dürfen nicht aus Gründen gekündigt werden, die sich aus der pflichtgemäßen Wahrnehmung ihrer Aufgaben ergeben. Einen ausdrücklichen Kündigungsschutz, wie es ihn etwa für den Immissionsbeauftragten gibt, geniessen die TSchB aber nicht.


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Vor einigen Jahren weckte das Phänomen Whistleblowing zum ersten Mal das weltweite Interesse: Im Jahre 2013 übergab der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward Snowden der Presse in Hongkong unzählige geheime Dokumente. Dadurch machte er die Überwachung des weltweiten Internetverkehrs durch Programme britischer und amerikanischer Geheimdienste öffentlich. Die NSA-Affaire war eine der Folgen seiner Enthüllungen.  Snowden lebt jetzt in Russland mit ungeklärter Zukunft. Seine Lebensgeschichte diente drei Jahre später als Vorlage für einen deutsch-amerikanischen Kinofilm („Snowden“). Während die einen den berühmten Whistleblower als Helden feiern, verachten ihn die anderen als Verräter und Nestbeschmutzer. Fundiertes Wissen über den Inhalt des Whistleblowings und die möglichen Konsequenzen haben jedoch nur wenige. Whistleblowing kommt vom englischen Audruck „ to blow the whistle“ und heißt „jemanden verpfeifen“ oder „Alarm schlagen“.

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