Urlaubsgeld

Das Urlaubsgeld stellt eine Sonderzahlung des Arbeitgebers dar und wird zusätzlich zum regulären Gehalt gezahlt. Sie ist zu Unterscheiden von der Urlaubsvergütung – auch Lohnzahlung im Urlaub.

Grundsätzlich besteht kein gesetzlicher Anspruch auf die Zahlung des Urlaubsgeldes. Ansprüche auf eine Urlaubsgeldzahlung können sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag selbst, einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder aber betrieblicher Übung ergeben. Dementsprechend können Höhe und die Rahmenbedingungen des Urlaubsgeldes individuell festgelegt werden. Als Richtwert kann man sich grob an der Höhe eines Monatsgehalts orientieren.

In der Regel stellt das Urlaubsgeld ein 13. Gehalt dar, welches zumeist im Juni ausgezahlt wird.

Wissenswertes zum Urlaubsgeld

Urlaubsgeld/ Bild: Unsplash.com/mj.s.

Auch Teilzeitkräften und Mini-Jobbern steht ein Anspruch auf das Urlaubsgeld zu, wenn sie von den individuellen Regelungen bezüglich des Urlaubsgeldes betroffen sind. Entsprechend ihrer geringeren Arbeitszeit wird das Urlaubsgeld dann jedoch gekürzt.

Das Urlaubsgeld ist zudem komplett steuer- und sozialabgabenpflichtig.

Hat der Arbeitnehmer beispielsweise durch eine Regelung im Arbeitsvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung einen Anspruch auf die Zahlung eines Urlaubsgeldes, so kann der Arbeitgeber sich nicht einfach von diesem Anspruch entsagen. Vielmehr muss der Arbeitgeber dann mit dem Arbeitnehmer über neue Konditionen verhandeln.

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Kündigung während des Urlaubs

Ist eine Kündigung im Urlaub oder während der Krankheit erlaubt und wirksam ?

Es ein weit verbreiteter Irrtum, daß man während der Krankheit oder im Urlaub nicht gekündigt werden darf.

Aber: Eine Kündigung während des Urlaubs oder der Krankheit durch den Arbeitgeber ist grundsätzlich möglich.

Der Arbeitgeber muß aber beachten, daß eine Kündigung z.B. während eines Krankenhausaufenthaltes oder einer Fernreise in der Regel nicht wirksam zugestellt werden kann. Die Kündigungsfrist und auch die Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage beginnen dann in der Regel erst mit der tatsächlichen Kenntnisnahme zu laufen.

Für Arbeitnehmer, die im Urlaub mit einer Kündigung rechnen, kann es sehr sinnvoll sein, dem Arbeitgeber die Zeit der Abwesenehit und die Urlaubsadresse mitzuteilen. Dann muß er für eine wirksame Zustellung am Urlaubsort zustellen. Und das ist oft schwierig.


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