Rechtsbeistand bei Kündigung in Wilhelmsburg

Sie suchen nach „Rechtsbeistand bei Kündigung in Wilhelmsburg“? Als Fachanwälte für Arbeitsrecht vertreten wir Arbeitnehmer und Betriebsräte. Unsere Kompetenz umfasst alle Gebiete des Arbeits- und allgemeinen Dienstvertragsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim Kündigungsschutz im Individual- und Betriebsverfassungsrecht.

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf.


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Rechtsbeistand bei Kündigung

Die Kündigung eines Arbeitsvertrages seitens des Arbeitgebers kann für den Arbeitnehmer außerordentliche Konsequenzen haben. In erster Linie dann, wenn die Beendigung des Arbeitsverhältnisses außerordentlich erklärt worden ist. Nicht nur, dass das Arbeitsamt die finanzielle Unterstützung für eine Zeit von einem Vierteljahr sperren kann, auch die finanzielle Grundlage kann im besonderen Maße gefährdet sein. Umso wichtiger ist daher bei der Kündigung eines Jobs die Beratung durch einen Arbeitsrechtler.

Ein besonders Augenmerk gehört der gesetzlichen Frist von drei Wochen, in der gegen eine Kündigung die Kündigungsschutzklage eingereicht werden kann. Ihr Rechtsanwalt wird daher zunächst die Frist einzuhalten haben, aber eben nur dann, wenn diese Frist nicht schon abgelaufen ist. Aus diesem Grunde ist das sofortige Beauftragen eines Fachanwalt für Arbeitsrecht Pflicht. Wichtig ist auch der § 5 Abs. 1 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz: „War ein Arbeitnehmer nach erfolgter Kündigung trotz Anwendung aller ihm nach Lage der Umstände zuzumutenden Sorgfalt verhindert, die Klage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung zu erheben, so ist auf seinen Antrag die Klage nachträglich zuzulassen.“ Es ist alsodurchaus realistisch, unter gewissen Umständen auch nach Versäumung der gesetzlichen Frist, die Klage erfolgsversprechend einzuleiten. Eine offensichtlich verspätete Klage wird ihnen ohne rechtlichen Rat nur Kosten einbringen, aber keinen Erfolg.

Der von ihnen eingeschaltete Rechtsbeistand wird die formelle und materielle Gültigkeit der Kündigung sorgfältig anaylsieren. Dabei sind dem Rechtsbeistand der schriftliche Arbeitsvertrag und die schriftliche Kündigung zuzeigen, soweit diese entsprechend erfolgt sind. Genauso wichtig ist es, eine gegebenenfalls mit der Kündigung oder kurz zuvor ausgesprochene Abmahnung zu zeigen. Mit diesen schriftlichen Unterlagen und der von ihnen geschilderten Kündigungssituation wird ihr Rechtsbeistand ihnen eine erste Einschätzung über die Möglichkeiten einer Klage abgeben können. (Achtung: Verspricht ihnen ihr Rechtsbeistand „ohne wenn und aber“ einen garantierten Erfolg, so dürfte diese Einlassung ziemlich unseriös sein, im Zweifel sollten Sie dann einen anderen Rechtsbeistand aufsuchen.)

Bereits vor einer Kündigung, vor allem bei unverhältnismäßigen und ungerechtfertigten Abmahnungen, wird ihr Rechtsbeistand ihnen beistehen können. Zumeist ist eine Abmahnung durch den Arbeitgeber nur das erste Signal für eine geplante Trennung vom Arbeitnehmer.

Ein spezialisierter Rechtsbeistand kostet natürlich Geld. Daher sollten sie im Falle einer Kündigung mit ihrem Rechtsbeistand im Vorwege die Anwaltskosten durchsprechen und die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe ins Kalkül aufnehmen.


Rechtsanwalt in Wilhelmsburg

Wilhelmsburg gehört zu dem Hamburger Bezirk Hamburg-Mitte und ist mit um 35,3 km³ flächenmäßig der größte Stadtteil Hamburgs. Die Stadtteile Veddel, Kleiner Gasbrook, Steinwerder und Wilhelmsburg liegen gemeinsam auf den von ihnen gebildeten Elbinseln, jedoch sind Veddel und Wilhelmsburg separat voneinander eingedeicht.

In Hamburg Wilhelmsburg leben in etwa 50.500 Bürger. Der Name Wilhelmsburg ist auf den Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Celle zurückzuführen, welcher 1672 drei der Hamburg vorgelagerten Elbinseln erwarb, eindeichte und so die Herrschaft Wilhelmsburg entstand.

Sehenswert sind in Wilhelmsburg vor allem das Naturschutzgebiet Heuckenlock, die Alte Harburger Elbbrücke als erste feste Straßenverbindung über die Süderelbe, der im Zweiten Weltkrieg erbaute Flakbunker VI sowie die Windmühle Johanna. Der Stadtkern von Wilhelmsburg mit Altstadtflair gehört ebenso zu Wilhelmsburg wie die modernen Gewerbeflächen und Industrieanlagen.

Durch die Lage ist Wilhelmsburg ideal in die Infrastruktur von Hamburg und Umgebung angeschlossen, welches für viele Firmen und Betriebe ökonomisch interessant ist. Über den öffentlichen Personennahverkehr ist Wilhelmsburg direkt an die City von Hamburg und die umliegenden Stadtteile angeschlossen.

Pöppel Rechtsanwälte


Fallbeispiel

Stalking Kündigung

Ein Verwaltungsangestellter wurde durch den Dienstherrn fristlos gekündigt, nach dem dieser einer Kollegin über längere Zeit nachgestellt hatte. Der Angestellte soll der Kollegin Emails geschickt, sie immer wieder angerufen und sich ungebeten in private Angelegenheiten eingemischt haben. Schon einige Jahre zuvor war der Angestellte von der zuständigen Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zur Ordnung gerufen worden, weil er eine andere Kollegin belästigt haben soll.

Der Angestellte wehrte sich mit einer Kündigungsschutzklage gegen die außerordentliche Kündigung, das Arbeitsgericht wies die Klage ab, in der Berufungsinstanz gab ihm das Landesarbeitsgericht jedoch Recht, weil die Richter in der Stellungnahme der Beschwerdestelle keine Abmahnung sahen. Dieser Urteil hat das Bundesarbeitsgericht jetzt aufgehoben und den Rechtsstreit an das Landesarbeitsgericht zurückverwiesen. Nach Ansicht das BAG müsse das LAG prüfen, ob es vorliegend überhaupt einer Abmahnung vor Ausspruch der Kündigung bedurft hätte.

Quelle: BAG, 19.04.2012, Aktenzeichen: 2 AZR 258/11

Stalking Kündigung/ Bild:Unsplash.com/ Craig Whitehead


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Fallbeispiel

Kündigung

Sehr viele Kündigungen haben Schwachpunkte, die eine erfolgreiche Anfechtung im Rahmen des arbeitsgerichtlichen Verfahrens wegen der Kündigung erlauben. Dabei sind es oft um Formfehler, fehlerhafte Begründungen etc. Diese Fehler haben ihren Grund oft darin, daß die Kündigungen vom Arbeitgeber nicht von einem Spezialisten für Arbeitsrecht ausgearbeitet wurden.

Im Ergebnis gehen für den Arbeitgeber viele Verfahren in Kündigungssachen „teuer“ zu Ende, weil eine kleine formale Voraussetzung nicht gestimmt hat. So kann schon ein freier Arbeitsplatz in einer anderen Abteilung oder eine unvollständige Anhörung des Betriebsrats eine Vielzahl von Kündigungen „kippen“.

Diese Schwächen und Angriffspunkte einer Kündigung sind aber häufig nur für die absoluten Fachleuten erkennbar, was den Besuch beim Fachanwalt für Arbeitsrecht im Prinzip immer sinnvoll macht.

Kündigung/ Bild: Unsplash.com/ Dev


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Zeugnis

Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf Erteilung eines Zeugnisses durch seinen Arbeitgeber. Seit 2003 folgt dies für die meisten Arbeitnehmer aus § 109 der Gewerbeordnung. Daneben gibt es entsprechende Regelungen in den jeweils geltenden (Mantel-) Tarifverträgen. Für die Beamten gilt die gesetzliche Grundlage des § 85 des Bundesbeamtengesetzes.  
Der § 109 der Gewerbeordnung regelt zugleich die zwei inhaltlich unterschiedlichen Arten von Zeugnissen:   ….WEITERLESEN

Arbeitszeugnis


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Der Urlaubsanspruch – Wie viele Tage stehen mir zu?

Der Urlaubsanspruch ist in aller Regel im Arbeitsvertrag festgelegt oder ergibt sich aus einem geltenden Tarifvertrag. Beide Regelungswerke müssen sich aber an eins halten: den gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Mindesturlaub.

Der Mindesturlaubsanspruch

Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch beträgt gem. § 3 des Bundesurlaubsgesetzes jährlich mindestens 24 Werktage. Als Werktag in diesem Sinne sind die Tage von Montag bis Samstag gemeint. Da das Gesetz also von einer Sechs-Tage-Woche ausgeht, haben Arbeitnehmer einen Mindesturlaubsanspruch von umgerechnet vier Wochen im Jahr. Für Jugendliche und Schwerbehinderte gilt ein höherer Mindesturlaubsanspruch.

Die meisten Arbeitnehmer arbeiten jedoch in einer Fünf-Tage-Woche. Umgerechnet bedeutet dies, dass ein Urlaubsanspruch auf mindestens 20 Arbeitstage besteht. Unabhängig davon, wie viele Tage man in der Woche arbeitet – das Gesetz garantiert einem Arbeitnehmer mindestens vier Wochen Urlaub im Jahr. Arbeitet man beispielsweise nur drei Tage in der Woche, hat man einen Anspruch auf mindestens 12 Urlaubstage. Schließlich muss man nur an den Tagen Urlaub beantragen, an denen man auch zur Arbeit kommen würde.

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Zur Ermittlung des konkreten Urlaubsanspruchs/ Bild: Unsplash.com/ Johannes Plenio


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Kündigungsschutz im Minijob

An dieser Stelle muss etwas Grundsätzliches festgehalten werden: Wer in einem Minijob arbeitet, hat genau die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Vollzeitjobber. Das gilt für die Regelungen für Urlaub und Krankheit und ebenso für die Kündigung.

Was macht einen Minijob aus?

Eine Anstellung wird dann als Minijob bezeichnet, wenn sie regelmäßig ausgeübt und ein monatliches Arbeitsentgelt von maximal 450€ ab Herbst 2022 sind es 520 € nicht überschritten wird. Regelmäßig bedeutet hierbei, dass die Beschäftigung nicht als wirtschaftlich unbedeutend eingestuft werden sollte. Der monatliche Verdienst von 450€ kann im Einzelfall höher ausfallen – auf das gesamte Jahr gesehen sollte der Monatsdurchschnitt 450€ aber nicht übersteigen. WEITERLESEN

Kündigungsgrund im Minijob/ Bild: Unsplash.com


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