Aufsichtsrat Arbeitnehmer

§ 26 Mitbestimmungsgesetz (MitbestG)

Aufsichtsrat Arbeitnehmer

Die Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer sichern in Unternehmen mit bestimmter Größe die Mitbestimmung der Arbeitnehmerschaft an den betrieblichen Entscheidungen. Bei der Ausübung ihres Amtes dürfen Sie gem. § 26 MitbestG nicht gestört oder behindert werden. Eine Behinderung liegt etwa vor, wenn das Aufsichtsratsmittglied an der Teilnahme an einer Aufsichtsratssitzung gehindert wird. Aus § 26 MitbestG leitet sich für sie deshalb ein nur relativer Kündigungsschutz ab. Relativ deshalb, weil die Kündigung nicht ausdrücklich verboten wird.

Zwischen der Kündigung Arbeitsverhältnisses und der Abberufung aus dem Aufsichtsrat muss strikt unterschieden werden. Beide Rechtsverhältnisse bestehen unabhängig voneinander. Bei einem Pflichtverstoß bei der Amtsausübung kann die Abberufung statthaft sein, nicht jedoch eine Kündigung.

Die besonderen Aufsichtsratsmitglieder dürfen zudem wegen ihrer Aufsichtsratstätigkeit nicht benachteiligt werden. Dies gilt auch für ihre berufliche Entwicklung. Diese Verbote richten sich jedermann.

Insbesondere die Unternehmen sollten aufgrund der besonderen Komplexität der Thematik rechtliche Beratung in Anspruch nehmen, wenn sie einem Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer kündigen wollen.


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Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


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Wenn der Arbeitgeber zuviel bezahlt/ Bild: Unsplash.com/Ramiro Mendes

Arbeitnehmer staunen meist nicht schlecht, wenn der Arbeitgeber plötzlich zu viel Gehalt zahlt.
Doch lange überwiegt die Freude nicht, denn viele Arbeitnehmer sind unsicher, ob sie das zu viel gezahlte Geld wieder zurückzahlen müssen.
Dass zu viel Gehalt gezahlt wird passiert tatsächlich, gerade bei kleineren Unternehmen, gar nicht so selten. Schließlich unterlaufen auch der Buchhaltung zuweilen Fehler. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer jedoch nicht verpflichtet jeden Monat ihre Gehaltsabrechnung zu überprüfen.
Allerdings sieht das Gesetz auch vor, dass jemand, der etwas zu Unrecht erhält das Erhaltene auch wieder zurückgeben muss.

 

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