Rechtsbeistand bei Kündigung in Uhlenhorst

Sie suchen nach „Rechtsbeistand bei Kündigung in Uhlenhorst“? Als Fachanwälte für Arbeitsrecht vertreten wir Arbeitnehmer und Betriebsräte. Unsere Kompetenz umfasst alle Gebiete des Arbeits- und allgemeinen Dienstvertragsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim Kündigungsschutz im Individual- und Betriebsverfassungsrecht.


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


Rechtsbeistand bei Kündigung

Die Kündigung eines Arbeitsvertrages seitens des Arbeitgebers kann für den Arbeitnehmer weitreichende Auswirkungen haben. In erster Linie dann, wenn die Vertragskündigung außerordentlich ausgesprochen worden ist. Nicht nur, dass die Agentur für Arbeit die finanzielle Unterstützung für eine Zeit von drei Monate sperren kann, auch die finanzielle Grundlage kann außerordentlich gefährdet sein. Umso wichtiger ist daher bei der Kündigung eines Jobs die Beratung durch einen Rechtsanwalt.

RA Hamza Gülbas

Zu beachten ist die gesetzliche Frist von drei Wochen, in der gegen eine Kündigung die Kündigungsschutzklage eingereicht werden kann. Ihr juristisch Bevollmächtigter wird daher vorrangig erst einmal die Frist zu wahren haben, aber eben nur dann, wenn die gesetzliche Frist nicht schon abgelaufen ist. Deshalb ist das umgehende Einschalten eines Anwalts für Arbeitsrecht so enorm wichtig. Zu beachten ist auch der § 5 Abs. 1 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz: „War ein Arbeitnehmer nach erfolgter Kündigung trotz Anwendung aller ihm nach Lage der Umstände zuzumutenden Sorgfalt verhindert, die Klage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung zu erheben, so ist auf seinen Antrag die Klage nachträglich zuzulassen.“ Es ist also durchaus realistisch, unter gewissen Konstellationen auch nach Fristversäumung, die Klage erfolgsversprechend einzuleiten. Eine offensichtlich verspätete Klage wird ihnen sonst nur Kosten einbringen, aber keinen Erfolg. Formale Fehler sind häufiger als man gemeinhin annimmt, z.B. sind Anhörung des Betriebsrats immer wieder fehlerhaft.

 

Der von ihnen eingeschaltete Rechtsbeistand wird die formelle und materielle Gültigkeit der Kündigung gründlich anaylsieren. Dabei sind dem Rechtsbeistand der Arbeitsvertrag und die Kündigung vorzuzeigen, soweit diese entsprechend erfolgt sind. Im gleichen Maße wichtig ist es, eine möglicherweise mit der Kündigung oder kurz zuvor erteilte Abmahnung vorzuzeigen. Mit diesen Unterlagen und der von ihnen vorgetragenen Kündigungssituation wird ihr Rechtsbeistand ihnen eine erste Einschätzung über die Aussichten vor Gericht abgeben können. (Achtung: Verspricht ihnen ihr Rechtsbeistand „ohne wenn und aber“ einen Erfolg zu 100 Prozent, so dürfte diese Aussage ziemlich unseriös sein, im Zweifelsfalle sollten Sie sinnvoller Weise einen anderen Rechtsbeistand aufsuchen.)

Schon vor einer Kündigung, insbesondere bei ungerechtfertigten und unverhältnismäßigen Abmahnungen, wird ihr Rechtsbeistand ihnen von Nutzen sein können. Zumeist ist eine schriftliche Abmahnung vom Chef nur ein Einstieg in eine bereits ins Auge gefasste Trennung vom Arbeitnehmer.

Ein seriöser Rechtsbeistand ist nicht umsonst zu haben. Daher sollten sie bei einer drohenden Entlassung mit ihrem Rechtsbeistand im Vorwege die finanziellen Konsequenzen besprechen und die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe durchgehen.


Rechtsanwalt in Uhlenhorst

Der östlich an der Außenalster gelegene Stadtteil Uhlenhorst gehört zu dem Hamburger Bezirk Hamburg-Nord. Auf einer Fläche von etwa 2,2 km³ leben in Uhlenhorst ungefähr 16.000 Bewohner.

Aktenmäßig erstmalig zunächst als Papenhude genannt, kam Uhlenhorst (= Eulennest) erst im Jahre 1608 zu seinem Namen, da in einem verlassenen Gehöft an der Hamburger Alster Eulen gehaust haben sollen. Bereits 1894 wurde Uhlenhorst anschließend zum Hamburger Stadtteil erklärt.

An Kulturellem findet man in Uhlenhorst das englischsprachige, im alten Hammonia-Bad untergebrachte English Theatre of Hamburg, „auf der Uhlenhorst“ das Ernst-Deutsch-Theater ebenso wie die älteste Tanzschule Hamburgs, die Tanzschule Walter Bartel. Uhlenhorst liegt östlich der Alster und bietet Einwohnern und Gästen gleichfalls viele Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung.

Entlang des Außenalsterufers in Uhlenhorst ist die Kaufmannsvilla am Schwanenwik, welche 1865 errichtet wurde und momentan den Literaturhaus e. V. beherbergt, sowie die im Jahre 1961 errichtete und damit Deutschlands viertälteste Moschee, die Imam-Ali-Moschee, zu bewundern. Am Feenteich in Uhlenhorst gelegen, befindet sich weiter das Gästehaus des Hamburger Senates, in welchem die „Mächtigsten der Welt“, wie bspw. bereits Königin Elizabeth, Prinzessin Diana, Ex-Außenminster Henry A. Kissinger, der Dalai Lama und auch Donald Trump anlässlich seines Hamburg Besuchs beim G20-Gipfel etc., auf ihrem Besuch in Hamburg empfangen werden. Das Gästehaus wurde als eines der ersten winterfesten Wohnhäuser auf der Uhlenhorst im Jahre 1868 für einen Hamburger Unternehmer erbaut.


Fallbeispiel

Abfindung

Unsplash.com/ Takaharu Sawa

Einem Arbeitnehmer kann in seltenen Fällen von Gesetzes wegen ein Abfindungsanspruch zustehen. Ein solcher Fall ist gegeben, wenn sich im Laufe eines Kündigungsschutzprozesses herausstellt, dass die arbeitgeberseitige Kündigung unwirksam war, dem Arbeitnehmer gleichwohl die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zuzumuten ist. Dabei müssen sich die Umstände, aus denen sich die Unzumutbarkeit ergibt, im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Kündigungsschutzprozess stehen, etwa wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer beleidigt. Weitere Voraussetzung ist dann, dass der Arbeitnehmer beantragt, das Arbeitsverhältnis aufzulösen und den Arbeitgeber zur Zahlung einer angemessenen Abfindung zu verurteilen.

Hier geht’s zum Abfindungsrechner

Einen weiteren Fall eines Abfindungsanspruches normiert das Gesetz (§ 1a KSchG) für den Fall, dass der Arbeitgeber betriebsbedingt kündigt und den Arbeitnehmer ausdrücklich darauf hinweist, dass es sich um eine betriebsbedingte Kündigung handelt und der der Arbeitnehmer bei Vertreichenlassen der Klagefrist eine Abfindung beanspruchen kann. In diesem Fall beträgt die Abfindung in der Regel ein halbes Monatsgehalt pro Jahr der Beschäftigung, wobei es den Parteien unbenommen bleibt, eine höhere oder niedrigere Abfindungshöhe zu vereinbaren. Ein Abfindungsanspruch kann auch Bestandteil einer betrieblichen Sozialplanvereinbarung sein.

Häufig werden Abfindungen außerhalb gesetzlicher Ansprüche zur Vermeidung von Streitigkeiten gezahlt, beispielsweise wenn der Arbeitgeber eine Stelle neu besetzen will, eine Kündigung aber möglicherweise unwirksam sein könnte.


Fallbeispiel

Kündigung

unsplash.com/Joshua Hoehne

Sehr viele Kündigungen haben Schwachpunkte, die eine aussichtsreiche Anfechtung im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses erlauben. Dabei sind es oft um Formfehler, fehlerhafte Begründungen etc. Diese Fehler haben ihren Grund oft darin, daß die Kündigungen vom Arbeitgeber nicht von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht ausgearbeitet wurden.

Zum Schluss gehen für den Unternehmer viele Verfahren in Kündigungssachen „teuer“ zu Ende, weil die an sich unwichtige Formalie fehlerhaft war. So kann schon ein freier Arbeitsplatz in einer anderen Abteilung oder eine nur einwenig falsche Betriebsratsanhörung zahlreiche Kündigungen „kippen“.

Diese Schwächen und Angriffspunkte einer Kündigung sind aber häufig nur für die absoluten Arbeitsrechtsfachmännern erkennbar, was den Besuch beim Fachanwalt für Arbeitsrecht fast ausnahmslos sinnvoll macht.


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.