Kollektives Arbeitsrecht

Betriebsrat und Tarifrecht. Das sind die wichtigsten Begriffe aus dem kollektiven Arbeitsrecht.

Im kollektiven Arbeitsrecht geht es immer um Rechte und Ansprüche von Arbeitnehmergruppen. Die meisten Arbeitnehmerrechte im kollektiven Arbeitsrecht ergeben sich aus dem Betriebsverfassungsgesetz. Dieses regelt die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates insbesondere in sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.

Kollektives Arbeitsrecht/ Bild: Unsplash.com

Das Tarifrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen dem Arbeitgeber beziehungsweise einem Arbeitgeberverband und einer Gewerkschaft. Ein Betriebsrat kann niemals Partei eines Tarifvertrages sein.

Die Tarifvertragsparteien schießen für Ihr jeweiliges Tarifgebiet Tarifverträge ab, in denen der Rahmen für die Arbeitsverhältnisse bestimmt wird, die unter den Tarifvertrag fallen.

Die Betriebspartner im Betriebsverfassungsrecht schließen Betriebsvereinbarungen und regeln damit ebenfalls den Rahmen der einzelnen Arbeitsverhältnisse.

Gerichtliche Verfahren im Kollektiven Arbeitsrecht finden stets in Form der so genannten Beschlussverfahren statt. Im Gegensatz dazu finden Gerichtsverfahren, die die Rechte aus dem einzelnen Arbeitsverhältnis betreffen, im so genannten Urteilsverfahren statt.


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Beschäftigt ein Unternehmen fünf oder mehr Mitarbeiter, so haben die Mitarbeiter das Recht einen Betriebsrat zu gründen.
Grundsätzlich soll der Betriebsrat die Interessen der Mitarbeiter vertreten und die Schnittstelle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bilden.
In der Praxis sieht die Realität der Betriebsräte jedoch anders aus, denn häufig legt der Arbeitgeber schon bei der Gründung des Betriebsrates Steine in den Weg.

Jede sechste Betriebsratsgründung wird behindert

Chef verbietet den Betriebsrat? / Bild: Unsplash.com

Einer aktuellen Studie zufolge, wird nahezu jede sechste Betriebsratgründung vom Arbeitgeber be- oder verhindert.
Die Mittel der Arbeitgeber sind dabei vielfältig. Nicht selten wird sogar mit einer (fristlosen) Kündigung gedroht.
In anderen Fällen drohten die Arbeitgeber mit der Versetzung in eine andere Abteilung, falls der Mitarbeiter für den Betriebsrat kandidiert hätte.

 

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