Fachanwalt für Kündigung in Neumünster

Sie suchen nach „Fachanwalt für Kündigung in Neumünster“? Als Fachanwälte für Arbeitsrecht vertreten wir Arbeitnehmer und Betriebsräte. Unsere Kompetenz umfasst alle Gebiete des Arbeits- und allgemeinen Dienstvertragsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim Kündigungsschutz im Individual- und Betriebsverfassungsrecht.

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf.


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Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


Fachanwalt Kündigung

Bei einer Kündigung ist der Rat durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht von vielleicht entscheidender Bedeutung, um für sich ein positives Ergebnis zu erzielen.

RA Hamza Gülbas

Unter Kündigung versteht man die einseite Vertragsauflösung eines Dauerschuldverhältnisses im Bereich des Arbeitsrechts. Zu einer Kündigung kommt es, wenn ein Arbeitsverhältnis vor Ablauf der Vertragsdauer beendet werden soll. Erfolgt die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer, so bestehen in rechtlicher Hinsicht selten Rechtsprobleme. Allein durch die Verweigerung des Arbeitnehmers, nach der Kündigung noch seine vertraglichen Pflichten bis zum Ende zu leisten, bringen in einigen Fällen gewisse Probleme mit sich.

Strittig hingegen ist regelmäßig die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber. Das gleiche gilt, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zu einem Aufhebungsvertrag zwingen will. Hier ist zumeist der Rat eines Anwalts einzuholen. Schließlich ist das Arbeitsverhältnis die Exitenzgrundlage nicht nur des Gekündigten, sondern auch seiner Famile. Bei einer erfolgten Kündigung, oder wenn eine Kündigung bevorzustehen scheint, ist das Einschalten eines Fachanwalts zwingend notwendig.

Der Fachanwalt für Kündigungen zeichnet sich durch seine profunden Kenntnisse im Arbeitsrecht aus, die gerichtliche und außergerichtliche Begleitung seiner Mandanten bei Kündigungen des Arbeitsverhältnisses ist sein tägliches Brot.

Kündigung aus Sicht des Arbeitnehmers
Der folgenreichste Fehler auf Seiten des Arbeitnehmers ist hingegen die Versäumnis der gesetzlichen dreiwöchigen Frist die für die Erhebung einer Klage wegen Kündigungsschutz gilt. Wird diese Frist verpasst, so ist die Klage in der Regel verloren, und die Kündigung damit gültig.

Doch auch hier wird ihnen ihr Fachanwalt weiterhelfen können, wenn die Voraussetzungen noch Handlungsspielraum bieten. Als Handlungsalternative sei hier die Möglichkeit der Zulassung verspäteter Klagen genannt.

Ein kleiner Tipp zum Ende: Lassen sie sich bei einer von Ihrem Brötchengeber angestrebten Kündigung ohne die Beratung eines Rechtsanwalts für Arbeitsrecht nicht auf einen gegenseitigen Aufhebungsvertrag ggf. mit Abfindung ein. Das kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Fragen Sie Ihren Fachanwalt.

Kündigung aus Sicht des Arbeitgebers
Bei Kündigung sollte nicht nur der Arbeitnehmer einen Fachanwalt hinzuziehen. Auch für den Unternehmer ist das Einschalten eines Fachanwalts bei geplanten Kündigungen ratsam. Die Kündigung eines Arbeitsvertrages hat viele Fallstricke die dem Arbeitgeber sehr viel Ärger einbringen können.

Schwerwiegende Fehler auf Unternehmensseite die der Arbeitnehmer vor Gericht anfechten kann, sind beispielsweise die Nichtbeachtung von Kündigungsfristen, die Nichtbeteiligung von Betriebsräten oder eine fristlose Kündigung zu bekommen, obwohl nur eine ordentliche Kündigung statthaft ist.


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Rechtsanwalt in Neumünster

Die Stadt Neumünster liegt auf der holsteinischen Vorgeest. 1127 wurde Neumünster erstmalig aktenkundig erwähnt. Der heutige Name Neumünster hat seinen Ursprung im 1130 vom Apostel Vicelin erbautem Kloster „novum monasterium“. Erst 1870 wurde Neumünster das Stadtrecht verliehen.

Axel Pöppel

Bis dorthin zählte Neumünster als „Flecken“, einer Zwischenstufe zwischen Dorf und Stadt. Seit dem 17. Jahrhundert entwickelte sich in Neumünster das Tuchmacherhandwerk. Mit der Angliederung an das Eisenbahnnetz und die einsetzende Industrialisierung im 19. Jh. siedelten in Neumünster Unternehmen der Metall-, Tuch- und Lederindustrie, Baumwollwebereien, Papierfabriken. Neumünster entwickelte sich vom „Flecken“ zum Industriestandort. 1872 wurde Neumünster Garnisonsstand. Dank des raschen Wachstums wurde Neumünster bereits 1901 kreisfreie Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Drittel der Stadt vernichtet.

Der Neuaufbau brachte auch einen wirtschaftlichen Umbruch. Heute ist Neumünster mit ungefähr 78.000 Einwohnern ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum in Schleswig – Holstein. Mit den Holstenhallen, der Stadthalle und der Papierfabrik ist Neumünster auch ein begehrter und kompetenter Partner für Messen und Events. Touristen und Erholungssuchenden hat Neumünster einen historischen Stadtkern mit einem Gebäudemix aus Neogotik, Neoklassizismus, Jugendstil und Moderne, eine breit gefächerte Musikszene und vielfache Möglichkeiten zum Einkaufen und spazieren gehen zu bieten. Sportbegeisterten und Freizeitradlern sei ein Ausflug auf dem „Ochsenweg“, dem zentralen Landweg zwischen Dänemark und Norddeutschland aus dem 19. Jahrhundert, empfohlen.

In Neumünster befindet sich der Sitz des Amtsgerichtes und des Arbeitsgerichtes. Das Arbeitsgericht Neumünster übt die Gerichtsbarkeit in Arbeitssachen für die Stadt Neumünster und den Kreis Segeberg in erster Instanz aus. Das Arbeitsgericht Neumünster befindet sich in der Gartenstraße 24, gegenüber der Feuerwache, im zweiten Stockwerk des Köster – Hauses. Vom ZOB am Hbf Neumünster ist das Arbeitsgericht Neumünster mit der Buslinie 12 (Haltepunkt „Feuerwache“), oder der Buslinie 7 (Haltestation „Holstenschule“), zu erreichen.



Fallbeispiel

Abfindung Insolvenz

unsplash.com

Ein Angestellter hatte nach jahrzehnte langer Betriebszugehörigkeit zur Vermeidung einer Kündigung einen Aufhebungsvertrag mit dem Arbeitgeber geschlossen. Die Vereinbarung sah unter anderem die Zahlung einer hohen Abfindung vor, die zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgezahlt werden sollte. Im Monat der geplanten Zahlung stellte der Arbeitgeber einen Insolvenzantrag. Das Insolvenzgericht bestellte einen vorläufigen Insolvenzverwalter, der sämtliche Zahlungen einfror. Der Arbeitnehmer erklärte daraufhin den Rücktritt vom Aufhebungsvertrag und klagte auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis nicht erloschen war. Nachdem die Vorinstanzen dem Kläger zunächst Recht gegeben hatten, entschied das Bundesarbeitsgericht jetzt, dass dieser nicht wirksam von dem Aufhebungsvertrag zurückgetreten sei.

unsplash.com/Ramiro Mendes

Ein Arbeitnehmer habe in solchen Fällen zwar grundsätzlich ein Rücktrittsrecht, da er die Vereinbarung in der Erwartung schließe, dass ihm für den Verlust des Arbeitsplatzes eine angemessene Abfindung gezahlt werde. Dieses Rücktrittsrecht sei jedoch dann nicht durchsetzbar, wenn der Arbeitgeber seine Verpflichtung nicht erfüllen könne oder dürfe. Vorliegend habe der Arbeitgeber die Abfindung wegen der erforderlichen und fehlenden Zustimmung des Insolvenzverwalters nicht auszahlen dürfen. Im Ergebnis blieb der Arbeitnehmer damit ohne Job und ohne Abfindung.

Quelle: BAG, 10.11.2011,Az: 6 AZR 357/10


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Fallbeispiel

Kündigung

unsplash.com/Joshua Hoehne

Sehr viele Kündigungen haben Schwachpunkte, die eine mit guten Erfolgsaussichten ausgestattete Anfechtung im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens erlauben. Dabei handelt es sich oft um Formfehler, fehlerhafte Begründungen etc. Diese Fehler haben ihren Grund oft darin, daß die Kündigungen von Arbeitgeberseite nicht von einem Spezialisten für Arbeitsrecht ausgearbeitet wurden.

Zum Schluss gehen für den Chef viele Verfahren in Kündigungssachen „teuer“ zu Ende, weil die an sich unwichtige formale Voraussetzung gefehlt hat. So kann schon ein freier Arbeitsplatz in einer anderen Abteilung oder eine unvollständige Betriebsratsanhörung eine Vielzahl von Kündigungen scheitern lassen.

Diese Angriffspunkte und Schwächen einer Kündigung sind aber häufig nur für die absoluten Arbeitsrechtsfachmännern erkennbar, was den Besuch beim Arbeitsrechtler fast ausnahmslos sinnvoll macht.


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