Immissionsbeauftragte

Beauftragte für Immissionsschutz im Betrieb

Der Immissionsbeauftragte gehört zu den sog. „Betriebsbeauftragten“.  Er wird von emmissionsverursachenden Unternehmen bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ernannt.

Er ist grundsätzlich nur beratend tätig, kann aber auch mit Kontrollpflichten betraut werden. Die Ernennung muss schriftlich geschehen.  Mit der Ernennung beginnt die Amtszeit, während dessen seine Unabhängigkeit und Funktionsfähigkeit durch § 58 Bundesimmissionsschutzgesetz geschützt werden.

In § 58 Abs. 1 BImSchG ist ein Behinderungsverbot geregelt. Danach darf der Immissionsbeauftragte  bei der Ausübung seines Amtes nicht behindert werden. Der IB geniest gem.  § 58 Abs. 2 BImschG auch einen besonderen Schutz vor Kündigungen. Er  kann nämlich für die Dauer seiner Amtszeit, sowie in einem Nachwirkungszeitraum von 12 Monaten nach der Abberufung nicht ordentlich gekündigt werden.

Achtung: Eine fristlose Kündigung aus einem besonders wichtigen Grund ist allerdings immer möglich. Kündigt der IB selbst, kann sich nachträglich nicht mehr auf den Kündigungsschutz des § 58 Abs. 2 BImSchG berufen.

Immissionsbeauftragte/ Bild: Unsplash.com


Mehr zum Thema Arbeitsrecht: Arbeitsrecht in Krankenhäusernarbeitsrechtlicher GleichbehandlungsgrundsatzArbeitsvertragArbeitsunfallArbeitsverweigerungAuflöseantrag Corona ArbeitsrechtSabbaticalWieviel Tage Urlaub stehen mir zuUrlaubsanspruch bei BeendigungSchwerbehinderung Zusatzurlaub Arbeitsrecht Lufthansa


Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema? Wir helfen Ihnen!

Gerne helfen wir Ihnen weiter. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Schildern Sie uns unverbindlich Ihr Problem und wir können Ihnen bereits eine kostenlose Ersteinschätzung geben.

Rufen Sie uns bei Kündigung, Abfindung und Aufhebungsverträge und anderen zeitkritischen Fragen an. Bei allen anderen Fragen nutzen Sie bitte unsere Online-Anfrage.

Online-Anfrage

24 Stunden, rund um die Uhr

040 – 35 70 49 50

Mo - Fr von 08:00 – 18:00 Uhr


Auch interessant:

Wenn der Arbeitgeber zuviel bezahlt

Arbeitnehmer staunen meist nicht schlecht, wenn der Arbeitgeber plötzlich zu viel Gehalt zahlt.
Doch lange überwiegt die Freude nicht, denn viele Arbeitnehmer sind unsicher, ob sie das zu viel gezahlte Geld wieder zurückzahlen müssen.
Dass zu viel Gehalt gezahlt wird passiert tatsächlich, gerade bei kleineren Unternehmen, gar nicht so selten. Schließlich unterlaufen auch der Buchhaltung zuweilen Fehler. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer jedoch nicht verpflichtet jeden Monat ihre Gehaltsabrechnung zu überprüfen.
Allerdings sieht das Gesetz auch vor, dass jemand, der etwas zu Unrecht erhält das Erhaltene auch wieder zurückgeben muss… Weiterlesen

Wenn der Arbeitgeber zuviel bezahlt/ Bild: Unsplash.com/ Sharon Mccutcheon


Mehr zum Thema Recht: Krankheitsbedingte KündigungKündigungsfristen – Schwangerschaft Kündigungsschutz – Ordentliche Kündigung – Abwicklungsvertrag – Aufhebungsvertrag Kündigung – Personenbedingte Kündigung –  ProbezeitkündigungSonderkündigungsschutz –  – Anwalt Scheidung HamburgAnwalt Famlilienrecht  – Krankheitsbedingte Kündigung – Sozialplan Entlassung – Kündigung Insolvenz – Internationale Scheidung – Aufhebungsvertrag – Kündigungsschutz Arbeitsrecht – Kündigungsschutzklage – Scheidung bei Deutschen mit Wohnsitz im Ausland – Kündigung ohne Abfindung


Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema? Wir helfen Ihnen!

Gerne helfen wir Ihnen weiter. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Schildern Sie uns unverbindlich Ihr Problem und wir können Ihnen bereits eine kostenlose Ersteinschätzung geben.

Rufen Sie uns bei Kündigung, Abfindung und Aufhebungsverträge und anderen zeitkritischen Fragen an. Bei allen anderen Fragen nutzen Sie bitte unsere Online-Anfrage.

Online-Anfrage

24 Stunden, rund um die Uhr

040 – 35 70 49 50

Mo - Fr von 08:00 – 18:00 Uhr