Jugend- und Auszubildendenvertreter (JAV)

Die JAV sind besondere gewählte Vertreter der Jugendlichen (bis 18 Jahre) und Auszubildenden. Sie werden sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst aus den Reihen der Beschäftigten bis zum 25. Lebensalter gewählt. Der JAV kann immer gewählt werden, wenn auch ein Betriebsrat oder eine Personalvertretung besteht. Die JAV dürfen aber nicht zeitgleich Mitglieder des Betriebsrats sein. Das sich die JAV für die Belange ihrer Wähler einsetzen, wird vom Gesetz mit besonderen Rechten belohnt.

Allen voran ist ihre Kündigung gem.  § 15 Kündigungsschutzgesetz unzulässig, es sei denn, es liegt ein Grund vor, der zu einer fristlosen Kündigung berechtigen würde. Nach Beendigung der Amtszeit ist die ordentliche Kündigung innerhalb von weiteren 12 Monaten unzulässig.

Achtung:  Der Sonderkündigungsschutz aus § 15 KSchG schützt nicht vor den Ablauf einer Befristung!

So haben beispielsweise JAV, die sich selbst in der Ausbildung befinden, gem. § 78a Betriebsverfassungsgesetz, nach der Ausbildung einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.


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Wenn der Arbeitgeber zuviel bezahlt/ Bild: Unsplash.com/ Sharon Mccutcheon

 

Arbeitnehmer staunen meist nicht schlecht, wenn der Arbeitgeber plötzlich zu viel Gehalt zahlt.
Doch lange überwiegt die Freude nicht, denn viele Arbeitnehmer sind unsicher, ob sie das zu viel gezahlte Geld wieder zurückzahlen müssen.
Dass zu viel Gehalt gezahlt wird passiert tatsächlich, gerade bei kleineren Unternehmen, gar nicht so selten. Schließlich unterlaufen auch der Buchhaltung zuweilen Fehler. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer jedoch nicht verpflichtet jeden Monat ihre Gehaltsabrechnung zu überprüfen.
Allerdings sieht das Gesetz auch vor, dass jemand, der etwas zu Unrecht erhält das Erhaltene auch wieder zurückgeben muss. Weiterlesen


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