Kündigungsschreiben

Schriftliche Kündigung

Wie schreibe ich eine Kündigung? – Diese Frage bekommen wir immer wieder sowohl von Arbeitgebern, als auch Arbeitnehmern gestellt.

Der Betreff sollte sinnvollerweise das Wort „Kündigung“ enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Zwingend ist das aber nicht.
Eine beispielhafte Anrede eines Arbeitnehmers: „Sehr geehrte Damen und Herren,“
Anrede bei einer Kündigung des Arbeitgebers: „Sehr geehrter Herr Mustermann,“

Was gehört alles in eine Kündigung?

Das wichtigste im Kündigungsschreiben ist die Erklärung der Kündigung. Wenn dies nicht direkt formuliert ist, kann es eventuell durch Auslegung festgestellt werden. Dies ist aber immer riskant.
Grundsätzlich muss ein Kündigungsschreiben keinen Kündigungsgrund enthalten. Ausnahme hiervon ist die Kündigung von Auszubildenden. Sind im Betrieb aber mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt, so gelten die Regelungen des Kündigungsschutzgesetzes zu Gunsten der Beschäftigten. 

Am Ende die eigenhändige Unterschrift

Man mag es kaum glauben, aber hier werden immer wieder Fehler gemacht. Und diese können verheerend sein. An sich ist es einfach: Die Kündigung muss von einer Person – ggf. zwei Personen, wenn die Eintragungen es bei einer Firma so vorsehen – Handschriftlich (!!!) unterschrieben sein. Echte Tinte oder Kugelschreiber auf Papier.

Musterscheiben Kündigung eines Arbeitnehmers

So könnte ein Kündigungsschreiben aussehen:

An die 
Muster GmbH
Personalabteilung
Musterstraße 42
42424 Musterstadt
Musterstadt, den 4.4.2020
 
Kündigung des Arbeitsverhältnisses
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag vom …. ordentlich und fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Dies ist meiner Berechnung nach der ….. Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Kündigung schriftlich.
Darüber hinaus bitte ich Sie, mir zum Beendigungszeitpunkt ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erteilen und die Arbeitspapiere auszustellen.
Mit freundlichen Grüßen 
Hansi Mustermann (ganz wichtig: Handgeschriebene Unterschrift – sonst nichtig!)


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


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Der Akkordlohn ist eine Form der Bezahlung von Arbeitnehmern, bei der der Lohn der erbrachten Leistung entspricht. Da naturgemäß nicht jede Arbeitsleistung derartig gemessen und verglichen werden kann, wird Akkordlohn meist in handwerklichen Berufen und in der industriellen Fertigung gezahlt.

Akkordlohn ist keine unübliche Art der Bezahlung – nur aus der Mode gekommen

unsplash.com/Ramiro Mendes

Anders als bei sonst üblichen Bezahlung in Form von einem Festgehalt oder einem pauschalen Stundenlohn, erfolgt die Bezahlung mit Akkordlohn der geleisteten Arbeit entsprechend. Als Messwert werden dabei produzierte Stückzahlen, ein erzeugtes Gewicht oder eine erreichtes Volumen herangezogen.  Den Akkordlohn von Fliesenlegern oder Maurern kann man beispielsweise anhand der Anzahl an Quadratmeter verlegter Fliesen oder der Kubikmeter gemauerter Wände ermitteln. Alternativ zum Stundenlohn tritt also die Bezahlung pro Quadrat- bzw. Kubikmeter.

Gute Leistung – Gutes Geld – WinWin-Situation

Die Bezahlung in Akkordlohn hat für Arbeitnehmer und Arbeitgeber einige Vorteile. So können Arbeitnehmer die Höhe der monatlichen Vergütung durch ihr eigenes Arbeitstempo und die geschaffte Menge selbst beeinflussen. WEITERLESEN


 

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