Kündigungsrecht

Das Recht der Kündigung im Deutschen Arbeitsrecht

Das Kündigungsrecht im deutschen Arbeitsrecht ist seinem Wesen nach Wesen nach ein Arbeitnehmerschutzrecht. Arbeitnehmer sollen davor geschützt werden, durch den Arbeitgeber ohne Frist und ohne Grund aus dem Arbeitsverhältnis gekündigt zu werden.

Die Besonderheit im deutschen Kündigungsrecht ist das so genannte Bestandsmodell. Spricht an Arbeitgeber eine Kündigung aus, so greift der Arbeitnehmer mit der Kündigungsschutzklage die Wirksamkeit der Kündigung an. Das Ergebnis eines streng juristisch geführten Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht wegen einer Kündigung ist entweder der Fortbestand des Arbeitsverhältnisses oder die Beendigung. Die Zahlung einer Abfindung ist nur in sehr wenigen und sehr besonderen fällen als Ergebnis überhaupt möglich.

Diese Besonderheit kennt praktisch nur das deutsche Kündigungsrecht in den meisten anderen Rechtsordnungen tritt an die Stelle des Fortbestandes des Arbeitsverhältnisses der Schadenersatznspruch. In Österreich zum Beispiel genannt Abfertigung. Im angloamerikanische Bereich ist es der Schadenersatz im Falle der „unfair dismissal“.


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Krankheitsbedingte Kündigung/ Bild: Unsplash.com

Eine krankheitsbedingte Kündigung ist der häufigste Fall einer personenbedingten Kündigung. Grundsätzlich gilt, dass allein die Krankheit des Arbeitnehmers kein Kündigungsgrund ist. Eine mit der Krankheit verbundene Arbeitsunfähigkeit und die daraus resultierenden Fehlzeiten können eine Kündigung jedoch rechtfertigen. Eine krankheitsbedingte Kündigung kann ausgesprochen werden, wenn der Arbeitgeber davon ausgeht, dass der Arbeitnehmer aufgrund seiner Krankheit den Arbeitsvertrag künftig nicht mehr erfüllen kann.

Wann ist eine krankheitsbedingte Kündigung zulässig?

Zur Beurteilung, wann eine krankheitsbedingte Kündigung zulässig ist, wurden von der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte vier Fallgruppen entwickelt. WEITERLERSEN


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Kündigungsschutz im Minijob

Kündigungsschutz im Minijob/ Bild: Unsplash.com

An dieser Stelle muss etwas Grundsätzliches festgehalten werden: Wer in einem Minijob arbeitet, hat genau die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Vollzeitjobber. Das gilt für die Regelungen für Urlaub und Krankheit und ebenso für die Kündigung.

Was macht einen Minijob aus?

Eine Anstellung wird dann als Minijob bezeichnet, wenn sie regelmäßig ausgeübt und ein monatliches Arbeitsentgelt von maximal 450€ nicht überschritten wird. Regelmäßig bedeutet hierbei, dass die Beschäftigung nicht als wirtschaftlich unbedeutend eingestuft werden sollte. Der monatliche Verdienst von 450€ kann im Einzelfall höher ausfallen – auf das gesamte Jahr gesehen sollte der Monatsdurchschnitt 450€ aber nicht übersteigen. WEITERLESEN


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Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.