Kanzlei für Arbeitsrecht in St. Pauli

Sie suchen nach „Kanzlei für Arbeitsrecht in St. Pauli“? Als Fachanwälte für Arbeitsrecht vertreten wir Arbeitnehmer und Betriebsräte. Unsere Kompetenz umfasst alle Gebiete des Arbeits- und allgemeinen Dienstvertragsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim Kündigungsschutz im Individual- und Betriebsverfassungsrecht.


Wir bieten schnelle Hilfe bei: Kündigung – Aufhebungsvertrag – Kündigungsschutzklage – Fristlose Kündigung – Betriebsbedingte Kündigung – Abfindung


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.


Kanzlei für Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht umfasst das weite Gebiet vom Schließen von einem Arbeitsvertrag bis hin zur Entlassung und damit verbundener Abfindungsansprüche sowie die Verhandlung von vertraglich oder außervertraglich geregelten Wettbewerbsverboten.

RA Hamza Gülbas

Da das Tätigkeitsfeld des Arbeitsrechts so umfassend ist, die Handlungsalternativen für eine nicht besonders im Arbeitsrecht versierte Rechtsanwaltskanzlei nicht leicht zu überblicken. Daher ist die Inanspruchnahme einer Kanzlei mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht dringend zu empfehlen. Schließlich geht es bei Rechtsstreitigkeiten wie beim Arbeitsschutz sowie bei Ansprüchen aus kollektivem Arbeitsrecht, der Versetzung oder gar der Kündigung um Angelegenheiten von besonders hohem wirtschaftlichem und ideellem Wert.

In einer besonderen Kanzlei für Arbeitsrecht finden sie einen erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht oder einen auf Kündigungen spezialisierten Rechtsanwalt mit ausgewiesener Kenntnis vom Arbeitsrecht, der Arbeitsgerichte des Landes in seinem Bezirk z. B. des hamburgischen Landesarbeitsgerichts und natürlich der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG).

Durch die explizite Erfahrung der Rechtsprechung gewährleistet die Kanzlei für Arbeitsrecht dem Arbeitnehmer bzw. dem Arbeitgeber eine passgenaue Begleitung. So kann sich für den Arbeitgeber die Frage zu stellen, inwieweit er dem entlassenen Mitarbeiter bei einer Forderung nach Abfindung entgegen kommen muss oder ob er es sich gefahrlos auf eine gerichtliche Auseinandersetzung einlassen kann.

RA Axel Pöppel

Vergleichbares gilt auch für den Gekündigten. Wann ist die Klage vor dem Arbeitsgericht angezeigt und wann ist es aufgrund der Sachlage günstiger, den Weg vors Gericht zu unterlassen?

Auch das richtige Verinnerlichen von Tarifverträgen und ihre Vereinbarkeit mit dem Gesetz können für beide Vertragspartner eines Arbeitsvertrages von wesentlicher Bedeutung sein. Aber auch die Fragestellung, ob eine Bestimmung des Arbeitsvertrages gänzlich unwirksam ist oder doch noch durch ergänzende Vertragsauslegung gerettet werden kann, kann entscheidend sein.

Oder im Speziellen: Was bedeutet der Wechsel des Geschäftsführers für den Arbeitnehmer und was bedeuten die die alten Verträge mit den Mitarbeitern für den neuen Chef? In aller Regel verfährt man wie im Mietrecht, „Kauf bricht Miete nicht“ oder um es entsprechend anzupassen „Inhabverwechsel bricht das Arbeitsverhältnis nicht“. Im Falle eines Mietvertrages spielen die Personen und deren Verhältnis keine große Rolle. Welche Folgen aber hat es, wenn der Chefsekretärin der neue Inhaber nicht sympathisch ist oder umgekehrt? Selbstverständlich gilt, je spezieller die Frage, desto mehr ist die Kompetenz in der Sache einer Kanzlei für Arbeitsrecht gefragt. Zwar gilt bei der Beratung durch eine Anwaltskanzlei nicht die Devise „Fragen kostet nichts“, denn sie kostet. Vor allem beim Arbeitsrecht gilt aber, „Nicht-Fragen kostet zumeist mehr!“


Rechtsanwalt in St. Pauli

Der Stadtteil St. Pauli gehört zu dem Hamburger Bezirk Hamburg-Mitte. Auf einer Fläche von ungefähr 2,3 km² leben „auf“ St. Pauli um 23.500 Einwohner.

FC ST. Pauli/ Millerntor

St. Pauli wurde 1894 zum Hamburger Stadtteil, wobei es bis 1937 zweigeteilt war: der Teil im Westen von St. Pauli gehörte bis dahin zur Stadt Altona, der östliche andererseits zu Hamburg. Bekanntheitsgrad erlangte St. Pauli vornehmlich durch sein Vergnügungsviertel rund um die „Hamburger Reeperbahn“ („Kiez“) wie auch dem vierteljährlich stattfindenden „Dom“ (= Jahrmarkt) auf dem Heiligengeistfeld, wo auch das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli wie auch der „Bunker“ zu finden sind. Letzterer wurde im Zweiten Weltkrieg in St. Pauli erbaut und bot vormalig rund 18.000 Personen Unterschlupf.

Heute sind dort verschiedene Firmen und Clubs untergebracht. Aber auch St. Pauli-Landungsbrücken mit seinen schwimmenden Schiffsanlegern und der Alte Elbtunnel sind aus St. Pauli nicht wegzudenken.

Weiterhin nahm der Hamburger Tierpark Hagenbecks in St. Pauli seinen Anfang, nachdem der Fischhändler C. Hagenbeck hier im Jahre 1848 Seehunde auf dem Spielbudenplatz zur Schau stellte und regelmäßige Vorführungen von exotischen Tieren auf dem Hamburger Dom folgten.



Fallbeispiel

Handyverbot am Arbeitsplatz

Unsplash.com/ Wiliam Iven

Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz / Mainz bestätigt ein Verbot des Inhabers, der in seinem Unternehmen die Nutzung privater Handys während der Arbeitszeit verbieten ließ. Und dies ohne Beteiligung des Betriebsrats.

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern die Nutzung privater Mobiltelefone und vergleichbarer technischer Geräte wie iPhones, Smartphone, Tablets oder Netbooks während der Arbeitszeit durch eine Dienstanweisung ohne Beteiligung des Betriebsrats verbieten. Ausgangspunkt für den vom Landesarbeitsgericht Mainz entschiedenen Gerichtsverfahren war die Meinungsverschiedenheit zwischen dem Betriebsrat und dem Arbeitgeber über ein Mitbestimmungsrecht bei der Frage des Verbots der Nutzung von privaten Mobiltelefonen am Arbeitsplatz.

Quelle: Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz 30. Oktober 2012, 6 TaBV 33/09


Fallbeispiel

Rückzahlung von Ausbildungskosten

Eine unangemessen lange Bindung des Mitarbeiters durch Rückzahlungsklauseln für Fortbildungskosten ist grds. Unzulässig und führt zur Unwirksamkeit der Klausel insgesamt. Daraus ergibt sich, daß der Angestellter keinerlei Erstattungsplfichten mehr hat.

unsplash.com/ Christian Dubovan

Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, nach denen ein Mitarbeiter zur Rückzahlung von Aus- und Fortbildungskosten verpflichten, unterliegen nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgericht der Inhaltskontrolle nach den Regeln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen-Prüfung und somit den gleichen Anforderungen, wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Internetversendern, Kaufhäusern und Gebrauchtwagenhändlern.

Voraussetzung für eine rechtlich bindende Regelung über die Rückzahlung ist nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgericht , dass die Ausbildung für den Angestellten von tatsächlichem und geldwertem Vorteil ist. Eine „normale“ ein oder mehrtägige Weiterbildung fällt nicht darunter. Es muß sich schon um eine Aus- oder Weiterbildung handeln, die den „Marktwert“ erhöht und / oder die Aussichten am Arbeitsmarkt ernsthaft erhöht.

Darüber hinaus darf der Arbeitnehmer nach Abschluß der Ausbildung nicht über die Maßen lange an den Arbeitsplatz gebunden wird. Ist eine zu lange Bindungsdauer vereinbart, führt dies grundsätzlich zur Unwirksamkeit der Rückzahlungsklausel insgesamt und ein Rückzahlungsanspruch besteht dann nicht mehr.

Nach einer recht komplizierten Rechtsprechung sind fast alle Rückzahlungsklausel von mehr als 2 Jahren in jedem Falle unwirksam. Aber kürzer wirkende Rückzahlungsvereinbarungen können unwirksam sein. Im rechtlichen Alltag haben sich die überwiegende Zahl entsprechenden Vertragspunkte als nicht wirksam gezeigt.


Informationen zum Sonderkündigungsschutz:  PersonalratPflegezeitAuszubildende – SchwangerschaftSchwerbehinderteSchwerbehindertenvertreter – BetriebsratDatenschutzbeauftragterElternzeitImmissionsschutzbeauftragteMutterschutz


Denken Sie daran!

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie direkt an. Wir sind telefonisch von Mo-Fr in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr erreichbar.